Der Winter kann kommen: frei® UREA 2 IN 1 – jetzt zwei für eins!

Beim Kauf eines frei UREA 2 IN 1 Produktes erhält jeder Kunde eine 50ml Originalpackung der frei UREA 2 IN 1 HandCreme 5% kostenfrei dazu.

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frei® UREA 2 IN 1 hat sich bei trockener Haut bestens bewährt. Viele Anwendungstests und Studien mit Hunderten von Verwendern vom Schulkind bis zum Senior beweisen die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit. Mehrere Produkte der Serie wurden auch von der Zeitschrift Öko-Test mit Gut oder sogar Sehr Gut bewertet. Alle Produkte sind frei von Parabenen, Silikonen, Duft- und Farbstoffen und bestens verträglich. Die ausgewogene Rezeptur spendet spürbar und anhaltend Feuchtigkeit durch eine hochwirksame Kombination bewährter Inhaltsstoffe. Urea speichert Feuchtigkeit in der Haut, zusätzlich regenerieren Ceramide, Vitamin B3 und Vitamin E die oberste Hautschicht.

In vielen Apotheken gibt es zum Start der Wintersaison jetzt eine besondere Winteraktion von frei®. Beim Kauf eines frei® UREA 2 IN 1 Produktes gibt es eine 50 ml Originalpackung der frei® UREA 2 IN 1 HandCreme 5 % kostenfrei dazu1!

1 solange der Vorrat reicht

Neue Fotostory: Verwöhnende Pflege für sportlich Aktive

Laufen strapaziert die Haut an den Füßen, mit jedem Kilometer verdickt sich die Hornhaut. frei® UREA 2 in 1 FußCreme reduziert Druckstellen und Einrisse und macht die Haut weich und geschmeidig.

Laufen strapaziert die Haut an den Füßen, mit jedem
Kilometer verdickt sich die Hornhaut. frei® UREA 2 in 1 FußCreme reduziert Druckstellen und Einrisse und macht die Haut weich und geschmeidig.

Schwimmen ist nicht umsonst ein Trendsport — es regt die Fettverbrennung an, ist gut für Herz und Kreislauf, aktiviert die Muskelpumpe und fördert die gesamte Muskulatur.

Schwimmen ist nicht umsonst ein Trendsport — es
regt die Fettverbrennung an, ist gut für Herz und Kreislauf, aktiviert die Muskelpumpe und fördert die
gesamte Muskulatur.

Wer empfindliche Haut hat, verzichtet mit dem frei® SENSITIVE BALANCE DeoRoller auf die Reizstoffe Alkohol und Konservierungsmittel.

Wer empfindliche Haut hat, verzichtet mit dem frei® SENSITIVE BALANCE DeoRoller auf die Reizstoffe Alkohol und Konservierungsmittel.

Durch häufiges Duschen trocknet Sportlerhaut leicht aus. frei® UREA 2 in 1 Intensiv KörperLotion 10% regeneriert die Haut und verhindert Schüppchenbildung und Juckreiz.

Durch häufiges Duschen trocknet Sportlerhaut leicht aus.
frei® UREA 2 in 1 Intensiv KörperLotion 10% regeneriert die Haut und verhindert Schüppchenbildung und Juckreiz.

Juckreiz bei älteren Menschen — Aktuelle Forschungsergebnisse

Trockene Haut kann zu Ekzemen führen, wenn sie nicht entsprechend gepflegt wird.

Trockene Haut kann zu Ekzemen führen, wenn sie nicht entsprechend gepflegt wird.

Studien zur Häufigkeit von Pruritus, wie Juckreiz in der Fachsprache genannt wird, sind selten. Es wird allgemein angenommen, dass in der Allgemeinbevölkerung einer von zehn Einwohnern an chronischem Juckreiz leidet und die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu. In einer kleinen Studie mit 68 PatientInnen zwischen 50 und 91 Jahren war Juckreiz sogar bei 28 Prozent der ProbandInnen das am häufigsten genannte dermatologische Symptom. Verschiedene Hauterkrankungen sind häufig auch Ursache für Juckreiz.

Die Ursachen von Juckreiz sind vielfältig und müssen individuell behandelt werden

Hauterkrankungen gehen häufig mit Juckreiz einher; Schuppenflechte z.B. in neun von zehn Fällen, Neurodermitis sogar zu 100 Prozent. Besonders in fortgeschrittenem Alter ist trockene Haut eine häufige Ursache von Juckreiz. Aufgrund der im Alter reduzierten Produktion von hauteigenen Lipiden und Störungen im Cornified Envelope mit Mangel an Hornschichteiweißen, wie beispielsweise Filaggrin, tritt eine Barrierestörung mit Verlust an hauteigenen Feuchthaltefaktoren auf. Zusätzlich führen Medikamente wie zum Beispiel Diuretika, die zur Entwässerung unter anderem bei Herzschwäche und Bluthochdruck verordnet werden, zur verstärkten Austrocknung der Haut. Während die einfache Xerose und der daraus entstehende Juckreiz mit Hautpflegeprodukten, die die Barriere stärken, gut beeinflusst werden kann, müssen andere dermatologische Ursachen oft medikamentös behandelt werden.

Juckreiz bei systemischen Erkrankungen und medikamentös bedingter Juckreiz

Zusätzlich zu dermatologischen Ursachen sind gerade bei älteren Menschen internistische Ursachen wie Erkrankungen von Leber und Niere, hämatologische Erkrankungen, endokrine Erkrankungen wie Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse und Diabetes häufig die Verursacher trockener Haut. Nicht zuletzt kann es auch im Rahmen einer Krebserkrankung oder bei Infektionen wie beispielsweise HIV zu Juckreiz kommen.

Auch Medikamente wie Mittel gegen Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen, Antidiabetika, Antibiotika oder Antidepressiva können Juckreiz auslösen. Juckreiz durch Medikamente kann nach Absetzen des Medikaments schnell abklingen oder über mehrere Monate anhalten, oft sind die genauen Mechanismen, durch die der Juckreiz ausgelöst wird, nicht bekannt.
Juckreiz ist bei älteren Menschen häufig und sollte individuell diagnostiziert und behandelt werden. Neben Hautpflegemaßnahmen zur Verbesserung der Hautbarriere sind bei spezifischen Ursachen weitere Therapiemöglichkeiten einzusetzen.

Grafik_S10

(1) Quelle: A. Reich, et al: Pruritus in the Elderly. Clin Dermatol 2011, 29, 15-23.

Pflegeeffekt durch Kombination von Urea, Ceramiden und Vitaminen

Eine Körperlotion mit Urea, Vitaminen und Ceramiden wirkt bis zu dreimal stärker als eine einfache Urealotion.Foto: Michael Goldenbaum

Eine Körperlotion mit Urea, Vitaminen und Ceramiden wirkt bis zu dreimal stärker als eine einfache Urealotion.
Foto: Michael Goldenbaum

Dabei ist nicht nur die Gesichtshaut betroffen, auch die Haut am Körper wird im Winter trockener. Dicke Kleidung, die durch Reibung Reizungen verursachen kann, das heiße Wannenbad oder die Dusche zum Aufwärmen trocknen schon junge Haut aus, während die nachlassende hauteigene Lipidproduktion in höherem Alter zu trockener Altershaut führt. Die Ursache der trockenen Haut liegt in einer Störung der Barrierefunktion der Hornschicht. Diese schützt die Haut wie eine Mauer vor Feuchtigkeitsverlust und dem Eindringen von Krankheitserregern und Fremdstoffen. Ist die Barriere gestört, kommt es zum Verlust von Feuchtigkeit und den typischen Beschwerden wie Spannungsgefühlen, Schüppchenbildung und Juckreiz. Ohne die richtige Pflege kann es dann schnell zu Hauteinrissen und schließlich der Ausbildung eines Austrocknungsekzems kommen. Eine wirksame und gut verträgliche Pflege gegen trockene Haut beugt deshalb der Entwicklung von Hauterkrankungen vor und ist ein wichtiger Teil der modernen Präventionsmedizin.

Urea ist in der Dermatologie als Wirkstoff in Pflegeprodukten für trockene Haut bestens bekannt und geschätzt

Als Bestandteil des natürlichen Feuchthaltefaktors (NMF) bindet Urea Wasser in der Haut sehr wirksam und ist gut verträglich. Die Wirkung ist allerdings abhängig vom Emulsionstyp: Während der Stoff in reichhaltigen Wasser-in-Öl-Emulsionen langanhaltend wirkt, funktioniert Urea in Öl-in- Wasser-Emulsionen sofort, aber weniger lange.

In frei Urea+ 2 in 1 wird Urea mit Vitamin E, B3 und Ceramiden kombiniert, die für eine Regeneration der Hautbarriere sorgen. Die Wirkung wird dadurch besonders intensiv und dauerhaft. In einem zweiwöchigen Anwendungstest konnte gezeigt werden, dass die Kombination aus 10 Prozent Urea mit Vitaminen und Ceramiden in einer reichhaltigen Wasser-in-Öl-Emulsion die Hautfeuchtigkeit besonders anhaltend verbessert.

18 freiwillige Probanden (20-58 Jahre, normale bis trockene Haut) wandten frei Urea + 2 in 1 Intensiv KörperLotion mit 10 % Urea (W/O) und frei Urea+ 2 in 1 KörperLotion mit 6 % Urea (O/W) zwei Wochen lang einmal täglich abends im direkten Vergleich an beiden Beinen an. Die Hautfeuchtigkeit wurde einmal täglich morgens mit einem Corneometer (1) bestimmt. Zusätzlich beurteilten die Anwender die Pflegeeigenschaften per Fragebogen.

Gute Verträglichkeit und Pflegewirkung

Insgesamt wurde die Wirkung beider Lotionen mit gut bewertet. 88 Prozent der Verwender berichteten über einen verbesserten Hautzustand bereits nach sieben Tagen Anwendung. Am Ende der Studie hatte sich der Hautzustand bei allen Probanden deutlich verbessert. Beide Lotionen wurden sehr gut vertragen, Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten traten nicht auf.

Hautfeuchtigkeit steigt sofort nach der ersten Anwendung und verbessert sich im Laufe der Anwendung kontinuierlich
Im Mittel verbesserte sich die Hautfeuchtigkeit schon nach dem ersten Tag deutlich und steigerte sich ab dem fünften Tag um 42 Prozent. Dieses Plus blieb während des Anwendungszeitraums weitgehend stabil.

Zusammenfassung

frei Urea+ 2 in 1 KörperLotion und frei Urea+ 2 in 1 Intensiv KörperLotion sind zur Pflege trockener Haut geeignet und werden sehr gut vertragen. Mit frei Urea+ 2 in 1 Intensiv KörperLotion 10 % steht eine Pflegelotion zur Verfügung, die besonders langanhaltend wirkt.

 

(1) CM 823, Courage und Khazaka

Die besten Pflegestrategien für die warme Jahreszeit

Tagsüber muss die Haut vor Austrocknung geschützt werden. Immer richtig ist eine Pflegecreme mit Urea, Vitamin E und Lichtschutzfaktor 15.Foto: Michael Goldenbaum

Tagsüber muss die Haut vor Austrocknung geschützt werden. Immer richtig ist eine Pflegecreme mit Urea, Vitamin E und Lichtschutzfaktor 15.
Foto: Michael Goldenbaum

HAUTREPORT: Herr Professor Paul, der Urlaub wird heiß ersehnt und von den meisten Menschen auch sehr genossen. Haut und Haar leiden jedoch unter dem, was uns so begehrenswert erscheint: Wärme und Sonne. Welche Gefahren drohen der Haut?
PROFESSOR PAUL: Intensive Sonnenbestrahlung, beispielsweise bei ausgedehnten Sonnenbädern am Strand oder auch bei langem Aufenthalt in sonnigen höheren Lagen wie beim Bergwandern, führt zur Austrocknung der Haut, fördert die Bildung von Falten, belastet das Immunsystem und kann im Extremfall zu Hautkrebs führen.

HAUTREPORT: Das hört sich erschreckend an – aber auf die Sonne verzichten will trotzdem niemand. Welche Pflegestrategien helfen der Haut, die Belastungen zu meistern?
PROFESSOR PAUL: Unabhängig von einem typgerechten Sonnenschutz muss darauf geachtet werden, dass der Haut genügend Zeit bleibt, sich von den Sonnenstrapazen zu erholen. Die Haut ist in den Erholungspausen in der Lage, die durch UVA- und UVB-Strahlen entstandenen Schäden zu reparieren. Zusätzlich ist es wichtig, die Haut tagsüber vor Austrocknung zu schützen und ihre Schutzmechanismen zu stärken. Wirkstoffe wie Urea oder Glycerin sind gute Feuchthalter und gerade in Kombination sehr zu empfehlen. Außerdem sind Wirkstoffe, die das Kollagen schützen, wie Phytosterole, empfehlenswert. Diese Pflanzenstoffe kommen beispielsweise in Raps oder Soja vor.

HAUTREPORT: Braun sein ist trotz Warnungen immer noch „in“. Viele Menschen glauben, dass man bei Verwendung von Lichtschutzcremes mit hohem Schutzfaktor nicht braun wird. Ist das richtig?
PROFESSOR PAUL: Nein. Trotz Sonnenschutz gelangen UVA- und UVB-Strahlen auf die Haut. Die Hautbräunung, die ja einen Schutzmechanismus der Haut darstellt, geht lediglich langsamer voran. Auch mit Sonnencreme sollte der Aufenthalt in der Sonne je nach Hauttyp höchstens eine halbe bis eine Stunde dauern. Um die Haut optimal vor Hautalterung zu schützen, darf die Schutzzeit nicht voll ausgenutzt werden. Bereits 60 % der UV-Dosis, die zu einem Sonnenbrand führt, löst in der Haut Schäden aus, die nicht mehr repariert werden können. UV-Strahlung schadet also bereits, bevor ein Sonnenbrand entsteht.

HAUTREPORT: Trotz Aufklärung gibt es immer mehr Fälle von lichtgeschädigter Haut. Kann Hautpflege hier helfen?
PROFESSOR PAUL: Nachdem in den letzten Jahren viele „Wunderwirkstoffe“ aufgetaucht und schnell wieder verschwunden sind, haben sich verschiedene Vitamine als wirksame Waffen gegen die Alterung der Haut erwiesen. Vitamin A in seinen verschiedenen Formen erhöht die Hautelastizität und  fördert die Regeneration des Bindegewebes, welches ja besonders durch UVA-Strahlen geschädigt wird. Die Vitamine der B-Gruppe, hier vor allem das Panthenol, fördern die Feuchtigkeitsspeicherung und wirken besonders bei akuten Sonnenschäden reizlindernd. Neuere Studien zeigen, dass Vitamin B3 eine sehr gute Antifaltenwirkung besitzt und Vitamin C und E sind starke Radikalfänger, schützen also die Intaktheit der Hautzellen. Zusätzlich wirkt Vitamin C ähnlich wie Vitamin A positiv auf die Kollagenbildung.

HAUTPORT: Muss man die Vitamine mit der Nahrung zu sich nehmen oder können die Vitamine auch wirken, wenn sie in einer Creme aufgetragen werden?
PROFESSOR PAUL: Für die Vitamine A, E, C und Panthenol ist gesichert, dass eine hautpflegende Wirkung auch dann stattfindet, wenn das Vitamin in einer Creme aufgetragen wird. Natürlich kann eine Vitamincreme keine gesunde Ernährung ersetzen, aber sinnvoll ergänzen.

Nach dem Sonnen bewahren die wirksamen Vitamine A und E, Panthenol und Feuchthaltefaktoren die Haut vor Schädigungen.Foto: Alix Minde/PhotoAlto Agency/Getty Images

Nach dem Sonnen bewahren die wirksamen Vitamine A und E, Panthenol und Feuchthaltefaktoren die Haut vor Schädigungen.
Foto: Alix Minde/PhotoAlto Agency/Getty Images

HAUTREPORT: Was empfehlen Sie zum Schutz vor frühzeitigen Altersfalten?
PROFESSOR PAUL: Schutz vor Altersfalten ist gleichzeitig auch Schutz vor Hautkrebs. Im Sommer sollten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktorverwendet werden, die nicht nur gegen UVB-, sondern auch gegen UVA-Strahlung schützen. Wenn Unsicherheit besteht, welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, wird man in der Apotheke kompetent beraten. Menschen mit Hauttyp I und vielen Muttermalen und Pigmentflecken sollten vor dem Urlaub im Süden eventuell auch den Hautarzt aufsuchen. Für alle Hauttypen gilt: Direkte Sonne nur kurz genießen, Menschen mit heller Haut sollten Sonnencremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 25 verwenden und nicht länger als eine Stunde in der Sonne bleiben. Am Strand ist oft kein schattiges Plätzchen vorhanden, ein transportabler Sonnenschirm ist daher ein sinnvolles Urlaubsutensil. Die Mittagssonne sollte für alle tabu sein, sie tut Haut und Kreislauf nicht gut. Bei längerem Aufenthalt im Freien, bei Gartenarbeit, Sport oder Spaziergängen sollte man unbedingt an die Sonnencreme denken. Ein Hut mit breiter Krempe oder ein Sonnenschild schützt das Gesicht ebenfalls vor zu viel Sonne. Generell ist Kleidung immer der beste Sonnenschutz. Und nicht zuletzt sollte man eine für die heiße Jahreszeit geeignete Gesichtspflege wählen, die viel Feuchtigkeit spendet und die Haut vor Alterung schützt. Gut ist, wenn sie Vitamin E enthält. Vitamin E macht die Haut widerstandsfähiger gegen Sonnenstrahlen – in der Tagespflege ist Lichtschutzfaktor 15 ratsam. Zusätzlich sollte beim Sonnen eine Sonnencreme mit je nach Hauttyp auch höherem Lichtschutzfaktor verwendet werden.

HAUTREPORT: Gibt es noch einen Tipp, den Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben möchten?
PROFESSOR PAUL: Man sollte auch einmal den Mut haben, etwas weniger gebräunt aus dem Urlaub zurückzukommen. „Knackige“ Urlaubsbräune kann nicht als oberstes Urlaubsziel angesehen werden, und Menschen mit heller Haut werden auch unter südlicher Sonne nicht braun, sondern haben nur den Schaden, die Folgen müssen sie dann später ausbaden.

HAUTREPORT: Herr Professor Paul, wir danken Ihnen für die Tipps und freuen uns auf den Sommer!

So bleibt empfindliche Haut auch im Sommer schön

HAUTREPORT: Herr Dr. Neufang, wie verändert sich die Hautbelastung im Sommer durch Wärme und Sonne?

DR. NEUFANG: Die Hitze trocknet die Haut sehr aus. Zusätzlich werden die UV-Strahlen der Sonne in der Haut zum Teil in Wärme umgewandelt, was die Haut noch mehr austrocknet. Auch Hautreizungen sind im Sommer häufig. Dazu gehört nicht nur der Sonnenbrand, sondern auch Reizungen durch Hitze und vermehrtes Schwitzen, weil Feuchthaltefaktoren und Mineralien verloren gehen. Schweiß, Staub und Überreste von Pflegeprodukten oder auch dekorativer Kosmetik können zudem auf der Oberhaut liegen bleiben und die Poren verschließen. Außerdem wird die wetterbedingte Austrocknung der Haut durch häufiges Duschen und Waschen verstärkt.

HAUTREPORT: Nach einer Umfrage des frei HautforschungsInstituts verwendet nur eine Minderheit der deutschen Frauen Tagespflege mit Lichtschutz. Ist die Empfehlung wirklich übertrieben?

DR: NEUFANG: Ob Lichtschutz in der Tagespflege sinnvoll ist, wird tatsächlich auch von Expertenunterschiedlich beurteilt. Denn einerseits sind bis zu 90 Prozent der Hautalterung durch UV-Strahlung bedingt, andererseits lösen Dosen unterhalb von 60 Prozent der Erythemschwelle, also der Dosis an UV-Strahlung, die zur Hautrötung führt, keine Schäden aus, weil eventuell bestehende Schäden durch die Reparaturmechanismen der Haut schnell ausgeglichen werden. Außerdem kann durch regelmäßige niedrig dosierte UV-Strahlung der Eigenschutz der Haut aufgebaut werden. Wir empfehlen deshalb im Sommer eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor 15. Dies ist vor allem bei empfindlicher Haut wichtig, da diese häufig einen geringen Eigenschutz besitzt. Mit Lichtschutzfaktor 15 werden mehr als 90 Prozent der UVB-Strahlen abgefangen. Der UVA-Schutz sollte auch bei Tagescremes mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes ausmachen. Diese Regelung gilt bisher nur für Sonnenschutzmittel, ist aber auch in der Tagespflege zu empfehlen, da UVA- Strahlung die unerwünschten Effekte von UVB verstärkt, das kollagene Bindegewebe schädigt und außerdem für den Großteil der Sonnenallergien verantwortlich ist.

HAUTREPORT: Empfindliche Haut reagiert im Sommer häufig mit Reizungen und Rötungen. Welche Inhaltsstoffe sind besonders empfehlenswert?

DR. NEUFANG: Die sensible Gesichtshaut will jetzt eine Pflege, die beruhigt, nicht beschwert und sie mit der richtigen Menge Feuchtigkeit versorgt. Dafür sind leichte Cremes vom sogenannten Öl-in-Wasser-Typ genau richtig. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und Urea spenden viel Feuchtigkeit und Panthenol, das Provitamin B5, lindert Irritationen. Da die Abwehrkraft der Haut bei UV-Belastung sinkt, kann eine Kombination aus Pflanzenölen und Urea die Widerstandskraft und die hauteigenen Abwehrkräfte stärken. frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme enthält eine ausgewogene Kombination dieser Wirkstoffe und ist mit LSF 15 oder ohne Lichtschutzfaktor erhältlich.

HAUTREPORT: Was muss man in der KörperpfIege beachten?
Hautpflegetipps für den Sommer

Hautpflegetipps für den Sommer

DR.NEUFANG: Die Haut am Körper wird nicht nur beim Sonnenbaden strapaziert, auch häufiges  Duschen und Schwitzen setzt ihr sehr zu. Jeder, der sich häufig, vielleicht auch mehrmals am Tag, duscht, kennt das unangenehme Spannungsgefühl und die Reizungen, die durch das Duschen entstehen können. Das kommt dadurch, dass der häufige Kontakt mit Wasser die Hautbarriere schädigt. Der Barriere- schaden wird durch die Verwendung von Duschgels noch verstärkt. Meist enthalten stark parfümierte, erfrischende Duschgels wenige Pflegekomponenten, so dass hier der Austrocknungseffekt besonders intensiv sein kann. Dagegen helfen Duschgels mit hautneutralem pH-Wert und pflegenden Komponenten, die Hautbarriere zu erhalten und vor Austrocknung zu schützen. Pflanzenstoffe wie Öle oder Weizenproteine optimieren die Verträglichkeit und vermitteln ein glattes Hautgefühl. Und nicht zuletzt will die Haut nach der Dusche oder dem Sonnenbad eingecremt werden. Eine sommerleichte Körperlotion soll viel Feuchtigkeit spenden, gleichzeitig die Abwehrkräfte der Haut stärken, beruhigen und sofort einziehen. Dafür sorgen in frei SENSITIVE BALANCE KörperLotion die Inhaltsstoffe Panthenol und Aloe Vera, Urea und spezielle Pflanzenöle. Vitamin E kann als Hautschutz die Folgen strapaziöser Sonnenbäder reduzieren.

HAUTREPORT: Wir danken für das interessante Gespräch.