Pflegende Öle als Klimaschutz für die Haut im Winter

Das Einölen der Füße lässt sich gut mit einer sanften Druckpunktmassage verbinden, das löst Spannungen.

Das Einölen der Füße lässt sich gut mit einer sanften Druckpunktmassage verbinden, das löst Spannungen.

frei® HYDROLIPID BALANCE PflegeÖl mit seiner besonderen Rezeptur zieht schnell ein, macht die Haut seidenweich und schützt vor dem Austrocknen. Durch hautwirksame Vitamine und ausgesuchte Inhaltsstoffe werden selbst Dehnungsstreifen, Narben und unregelmäßige Hauttönung spürbar gemildert. Zur Hautpflege nach dem Baden oder Duschen einige Tropfen frei® HYDROLIPID BALANCE PflegeÖl auf die noch feuchte Haut auftragen. Das Öl verbindet sich mit dem Wasser auf der Haut zu einer „Spontanemulsion“ und zieht besonders schnell und vollständig ein.

Extratipp für die Entspannung: Bei Stress hilft eine Massage der Füße mit aromatischem Hautpflegeöl. Aber keine reinen ätherischen Öle oder Duftöle einsetzen, diese können die Haut reizen! Eine Mischung mit Hautpflegeöl von frei® verwöhnt und wird gut vertragen.

frei® HYDROLIPID BALANCE PflegeÖl enthält eine Duftkomposition mit Lavendel, die an sich schon entspannend wirkt. Die Wirkung kann noch verbessert werden, wenn das Öl zusätzlich mit einigen Tropfen Aromaöl gemischt wird. Eine Mischung aus 30 ml frei® HYDROLIPID BALANCE PflegeÖl mit drei Tropfen Lavendelöl, fünf Tropfen Melissen- und einem Tropfen Neroliöl wirkt beruhigend und ausgleichend. Lavendelöl löst innere Spannungen und Unruhezustände und wirkt schlaffördernd. Melisse beruhigt überreizte Nerven und Neroli wird ebenfalls eine ausgleichende Wirkung bei seelischen Konflikten zugeschrieben. Diese Mischung eignet sich für Erwachsene und Schulkinder. Bei Herz-Kreislauferkrankungen die Aromatherapie nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden.

Emotionaler Stress reduziert die Abwehrkraft der Haut

Foto: ©Diego Cervo /iStockphoto.com

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In letzter Konsequenz sind die Zusammenhänge nicht geklärt, aber die Hautbarriere wird unter Stressbedingungen durch Steigerung des Kortisolspiegels gestört. Stress lässt außerdem unsere Haut vorzeitig altern. Sie verliert Feuchtigkeit, weil ihre Hautbarriere gestört ist. Schäden können nicht mehr repariert werden. Linien, Fältchen, mangelnde Elastizität und Altersflecken sind dann die Folge.

Der Grund: Bei Stress kommt es unter anderem zu einer verminderten Ausschüttung von antimikrobiellen Peptiden, wie β-Defensin und Cathelicidin. Auch ein drittes Neuropeptid, das Catestatin, wir durch Stressfaktoren beeinflusst, wie eine Studie aus Spanien und den USA (1) zeigt. In der Studie konnte an Mäusen, die durch Schlafentzug und Hunger gestresst wurden, nachgewiesen werden, dass dieser Stress die Bildung von Cathelicidin und Defensin reduzierte, während die Bildung von Catestatin zunächst zunahm, bei anhaltendem Stress aber ebenfalls reduziert wurde. In Zellkulturen konnte auch ein Einfluss der adrenalingesteuerten Stressfunktionen auf die antimikrobiellen Peptide nachgewiesen werden.

(1) Martin–Ezquerra G., Man M., et al: Psychological stress regulates antimicrobial peptide expression by both glucocorticoid and ß-adrenergic mechanisms. Eur J Dermatol 2011; 21 (Suppl.2), 48-5

Aktuelle Studie zeigt: Stress verschlimmert Neurodermitis

In der amerikanischen Studie wurde der Einfluss von verschiedenen Stressoren auf die Herzfrequenz bei Patienten mit Neurodermitis im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen untersucht, wie zum Beispiel von Juckreiz und psychischem Stress einerseits und Stresslinderung, zum Beispiel durch Kratzen, andererseits.
Ein Anstieg der Herzfrequenz wird durch Aktivierung des autonomen (nicht beeinflussbaren) Nervensystems bei Stress ausgelöst, während ein Absinken Beruhigung anzeigt. Das Ergebnis der experimentellen Untersuchung zeigt, dass bei Neurodermitis die Nerven buchstäblich blank liegen. Die Reaktion auf Stress erfolgt schneller und stärker als bei Gesunden und eine Entlastung stellt sich nur verzögert mit geringerer Ausprägung ein. Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass die Herzfrequenz bei Patienten mit Neurodermitis schon vor der Stressbelastung höher war. Dies spricht dafür, dass deren Bereitschaft zu einer vermehrten Stressreaktion stärker ist als bei Gesunden. Zudem stieg die Herzfrequenz nach Stress deutlich stärker an und blieb auch nach dem juckreizlindernden Kratzen anhaltend auf einem höheren Niveau, während bei Gesunden im Anschluss an die juckreizlindernde Kratzreaktion sofort eine Entlastung mit Normalisierung der Herzfrequenz nachweisbar war. Die Ergebnisse des Tests zeigen, dass bei Patienten mit atopischem Ekzem nicht nur die Aktivierung des Sympathikus schneller und massiver ist, sondern dass auch die entlastende Aktivierung des Parasympathikus („Ruhenerv“, der willentlich nicht zu beeinflussen ist) verzögert, bzw. in abgeschwächter Form erfolgt. Gerade diese eingeschränkte parasympathische Antwort sei bei der Erforschung der Neurodermitis bisher wenig beachtet worden und bedürfe weiterer Studien, so die Überzeugung der Forschergruppe aus North Carolina.

(1) Robert Bublak (München), Quelle: SpringerMedizin.de basierend auf: Tran BW et al, Acta Derm Venereol 2010; 90: 354–361.