Sonne, Solarium und Rauchen – die Feinde der Schönheit

Typgerechte Kosmetik ohne unnötige Zusatzstoffe hilft der Haut, länger schön zu bleiben. Die Bedeutung der richtigen Wahl von Kosmetikprodukten ist den meisten Befragten nicht bewusst, hier fehlt es an Aufklärung.

Typgerechte Kosmetik ohne unnötige Zusatzstoffe hilft der Haut, länger schön zu bleiben. Die Bedeutung der richtigen Wahl von Kosmetikprodukten ist den meisten Befragten nicht bewusst, hier fehlt es an Aufklärung.

Schöne Haut ist nicht naturgegeben – die vielzitierten „guten Gene“ sind weniger ausschlaggebend für unser Aussehen, als man glaubt. Unser größtes Organ kommt täglich mit vielen Umweltreizen in Kontakt, hat einen eigenen Stoffwechsel, speichert Mineralien und produziert Vitamine. Das Aussehen der Haut, ob Unreinheiten, Hauttrockenheit oder Falten vorliegen, ist in hohem Maße davon abhängig, welchen Einflüssen sie ausgesetzt ist und was wir ihr zumuten. Deutsche Männer und Frauen kennen die Feinde der Schönheit, wie das frei HautforschungsInstitut jetzt in der repräsentativen Umfrage an 1.085 Männern und Frauen herausfand.

Das Aussehen der Haut wird durch viele äußere Faktoren beeinflusst

Die Aufklärung über die Folgen von übermäßigem Sonnengenuss war erfolgreich, denn Solariumbesuche und Sonnenbaden stehen an Nummer 1 der Negativhitliste. 48,2 Prozent der Männer und 45,4 Prozent der Frauen bzw. 46,7 Prozent der Deutschen insgesamt kennen die negativen Seiten des Sonnenbadens. An zweiter Stelle folgt mit insgesamt 20,8 Prozent der Nennungen das Rauchen, das nachgewiesenermaßen die Hautalterung stark beschleunigt und unreine Haut verschlechtert. Studien zeigen auch eine Verschlechterung bereits bestehender Akne. Die Einschätzung der befragten Laien stimmt vollkommen mit der Expertenmeinung überein und zeigt den Erfolg verschiedener Aufklärungsmaßnahmen vergangener Jahre. Andere Genusssünden wie Alkohol und ungesunde Ernährung sind für weniger als 10 Prozent, nämlich 8,8 beziehungsweise 7,8 Prozent der Befragten, die Feinde guten Aussehens. Falsche bzw. billige Kosmetikprodukte schaden der Haut nach Meinung der meisten Befragten überhaupt nicht. Hier ist weitere Aufklärung über die Wirkung von unnötigen Zusatzstoffen in Kosmetika wichtig!

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Sonne: UVA schädigt das Erbgut der Hautzellen

Der Besuch im Solarium bedeutet nicht nur gebräunte Haut, sondern auch ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. Foto: © .shock/Fotolia.com

Der Besuch im Solarium bedeutet nicht nur gebräunte Haut, sondern auch ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.
Foto: © .shock/Fotolia.com

Neue Untersuchungen konnten jetzt zeigen, wie es zur DNA-Schädigung durch UVA kommt (1). UVA-Strahlung ist energiearm und führt nicht direkt zu Schäden am Genom wie die UVB-Strahlung. Die DNA Veränderungen kommen vielmehr über den Umweg der oxidativen Schäden zustande, die wiederum durch Sauerstoffradikale (ROS) vermittelt werden. Werden Zelllinien vor der Bestrahlung mit UVA mit einem Radikalfänger (Antioxidans) behandelt, wird die Menge an beschädigter DNA deutlich geringer. Dies sei ein Indiz dafür, dass freie Radikale für das Schadensbild essenziell sind, so Prof. Karl-Otto Greulich vom Leibniz-Institut für Altersforschung Jena. Durch ein spezielles Verfahren, das Comet-Assay, konnte gezeigt werden, dass die Brüche indirekt aus der Reparatur von oxidativen Schäden entstehen, nämlich immer dann, wenn beide Einzelstränge der DNA eine Bruchstelle aufweisen und die Bruchstellen sehr nahe aneinander liegen.

Neue Hinweise zur Risikobewertung von UV-Strahlung im Solarium

Da UVA nicht nur im natürlichen Licht vorkommt, sondern die hauptsächlich emittierte Strahlung in Solarien ist, liefert die Studie wichtige Hinweise zur Entstehung von Hautkrebs und für die Risikobewertung der UV-Strahlung, so die Meinung von Experten.

Aufgrund früherer Untersuchungen des Instituts soll die von der Sonne abgestrahlte Infrarot-Strahlung die DNA-Reparaturmechanismen stärken, so dass ein natürliches Sonnenbad nicht ganz so gefährlich sein soll wie der Gang ins Solarium.

(1) Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Altersforschung Jena. http://www.fli-leibniz.de/news/press.php?&doc=1816

Studie zeigt: Notwendigkeit von Sonnenschutz im Auto unbekannt

Die meisten Autofahrer fühlen sich während der Fahrt vor schädlicher UVA- und UVB-Strahlung geschützt. Foto: © xalanx/iStockphoto.com

Die meisten Autofahrer fühlen sich während der Fahrt vor schädlicher UVA- und UVB-Strahlung geschützt.
Foto: © xalanx/iStockphoto.com

Die Auswertung von 225 Patientenfragebögen einer Klinik für Mikrochirurgie ergab ein Durchschnittsalter von 68 Jahren, 56 Prozent der Befragten waren weiblich und 44 Prozent männlich. Von diesen hatten 90 Prozent Hautkrebs verschiedener Art in der Vorgeschichte, bei 89 Prozent lag ein heller Hauttyp vor (Fitzpatrick II und III). 88 Prozent der Befragten halten Sonnenschutz im Auto nicht für nötig

Trotz der positiven Hautkrebsvorgeschichte und der hauttypbedingten Gefährdung waren 88 Prozent der Befragten der Meinung, bei geschlossenen Fenstern sei ein Sonnenschutz während der Autofahrt nicht nötig. Auch bei geöffnetem Fenster hielten immer noch 59 Prozent der Männer und Frauen eine Sonnencreme für überflüssig. Analog zu den Angaben verwendeten zwar 38 Prozent täglich Sonnenschutz, aber nur 15 Prozent beim Autofahren. Bei den wenigen Sonnencremeverwendern waren nur Gesicht und Hals ausreichend geschützt, Hände und Arme wurden von einem Drittel der Befragten überhaupt nicht eingecremt.

Gefährdung durch UV-Bestrahlung im Auto sollte nicht unterschätzt werden

Die Haut ist während der Autofahrt auch bei geschlossenem Fenster ultravioletter Strahlung ausgesetzt. Da UVA- und UVB-Strahlung nachgewiesenermaßen zu Hautkrebs führen kann, sollten insbesondere Autofahrer mit hellem Hauttyp und Hautkrebspatienten vermehrt darauf hingewiesen werden, konsequent Sonnenschutz an Gesicht, Hals, Dekolleté, Armen und Händen zu verwenden. Die Zeit, die heutzutage im Auto verbracht wird, darf dabei nicht unterschätzt werden. Besonders belastet wird die Haut von Menschen, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs sind wie Taxi- oder LKW-Fahrer, Außendienstmitarbeiter oder Fahrlehrer.

(1) JAAD.org/article/SO190-9622 (12) 02372-9, publiziert 05.Februar 2013.

Die Haut im Sommer — Jeder Zweite klagt über Hautprobleme

Im Sommer sind leichte Tagescremes vom Typ Öl-in-Wasser zu empfehlen, sie kühlen die Haut und spenden Feuchtigkeit. frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme beruhigt bei Reizungen und unterstützt die Abwehrkraft der Haut.

Im Sommer sind leichte Tagescremes vom Typ Öl-in-Wasser zu empfehlen, sie kühlen die Haut und spenden Feuchtigkeit. frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme beruhigt bei Reizungen und unterstützt die Abwehrkraft der Haut.

Dermatologen empfehlen bereits ab März Hautpflegeprodukte mit Lichtschutz, denn schon im Frühjahr ist die Sonneneinstrahlung stark und trifft auf helle unpigmentierte Haut. Im Sommer werden die Warnungen regelmäßig lauter und intensiver – und bleiben meist ungehört. Immerhin wird Sonnenbrand von Männern und Frauen mit 34,6 bzw. 41 Prozent am häufigsten genannt, wenn nach Hautbeschwerden gefragt wird. Unter Hautrötungen leiden zusätzlich 21,8 Prozent der Frauen und 18,3 Prozent der Männer, diese Rötungen können ebenfalls als Folge ungenügenden Sonnenschutzes angesehen werden.

Jede vierte Frau hat nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer trockene Haut

Trockene Haut im Winter ist sehr häufig, doch auch Sonne trocknet die Haut stark aus. Das bestätigtauch die aktuelle Umfrage: 24,3 Prozent der Frauen und 17,3 Prozent der Männer klagen im Sommer über trockene Haut, Spannungsgefühle merken 13,4 Prozent der Frauen und 10,2 Prozent der befragten Männer. Reizungen und Irritationen nannten 13,2 Prozent der weiblichen Befragten, aber nur 6,3 Prozent der Männer. Vermehrte Fältchenbildung lag mit 11,2 bzw. 5,7 Prozent bei Frauen und Männern an sechster Stelle der Nennungen, damit sind Falten weiterhin ein Winterthema. Vermehrte Hautunreinheiten und Pickel im Sommer bemerken lediglich 7,9 Prozent der Frauen und 5,5 Prozent der Männer.

Trotz Warnungen von Dermatologen – Ohne Sonnenbrand kein Sommer

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Neue Fotostory: Sommerfeeling für sensible Haut

Sonne entzieht der Haut Feuchtigkeit, darum ist es jetzt höchste Zeit für frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme, sie spendet Feuchtigkeit und beruhigt mit Aloe vera.

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Reichhaltige Pflege verlängert die Urlaubsbräune. Die frei SENSITIVE BALANCE FeuchtigkeitsMaske verwöhnt besonders die empfindliche, sonnenstrapazierte Haut.

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Sonne und Meer lassen die Laune steigen, aber die Haut braucht jetzt besondere Pflege.

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Nach dem Sonnenbad verwöhnt eine Pflege, die Reizungen lindert und die Haut in die Balance bringt.

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Die Fotos stehen online bei Beautypress zum Download zur Verfügung oder können bei Apotheker Walter Bouhon GmbH, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg sowie bei h.ullrich@bouhon.de angefordert werden.

Hautkrebsvorsorge: Sonnenschutz für Kinder beim Sport

Foto: ©Anatoliy Samara/iStockphoto.com ,dieses Foto steht nicht zum Download zur Verfügung

Outdoorsport im Kindesalter führt jedoch nach einer aktuellen Studie zu häufigerem Auftreten von solchen Nävi, wie Forscher in einer umfangreichen Studie mit 660 elfjährigen Kindern jetzt herausgefunden haben (1). Dazu wurden die Anzahl der Pigmentmale zu Beginn der Studie und nach zwei Jahren gezählt. Die Kinder wurden in eine Gruppe „Outdoorsport“, hierzu zählten z. B. Tennis oder Fußball, oder in die Kontrollgruppe eingeteilt, die nur Sportarten betrieben, die drinnen erfolgten, wie Tanzen, oder aber Kinder, die gar keinem Sport nachgingen. Zu Beginn der Studie hatten die Kinder beider Gruppen gleich viele Nävi, nach zwei Jahren stieg die Anzahl der Pigmentmale bei den Kindern, die draußen Sport betrieben, signifikant an. Insgesamt hatte die Outdoor- Gruppe signifikant mehr Nävi, die zu Hautkrebs führen können.

Da die Sonnenbelastung (UV Index) bereits im Frühjahr und bei bedecktem Himmel sehr hoch sein kann, empfehlen die Forscher, Sportveranstaltungen für Kinder möglichst im Schatten und auf keinen Fall in der Mittagszeit durchzuführen. Kinder sollten an Wettkampftagen UV-undurchlässige Sportkleidung tragen und die unbedeckten Haut sollte mit entsprechenden Sonnenschutzprodukten eingecremt werden.
Der Schutz sollte nicht nur für die Sportler gelten, auch die Zuschauer sollten die Sonnenbelastung nicht unterschätzen. Wie Fotos der Forscher von Zuschauerrängen bei einem Kinderfußballspiel im Frühjahr zeigten, trugen nur 40 Prozent der Zuschauer langärmelige Kleidung, Sonnenbrillen oder Kopfbedeckungen – trotz hoher UV-Belastung (UV Index 6,5).

(1) Br J Dermatol 2011, 165: 360-365 in: Aktuelle Dermatologie 12, 2011