Enthaarung ist —Trend Expertentipps rund um die Pflege danach

Die Haut ist perfekt auf die Rasur vorbereitet, wenn sie eine Stunde vorher mit einer Körperlotion eingecremt  wird.

Die Haut ist perfekt auf die Rasur vorbereitet, wenn sie eine Stunde vorher mit einer Körperlotion eingecremt wird.

HAUTREPORT: Die Beine werden von jeder zweiten deutschen Frau enthaart. Nach Umfragen ist die bevorzugte Methode hier die Rasur. Was sollte dabei beachtet werden?

DR. KRAKOR: Wenn Trockenrasierer verwendet werden, sollte die Haut gut durchfeuchtet sein, da es sonst leicht zu kleinen Verletzungen kommen kann. Am besten cremt man die Beine eine Stunde vorher mit einer Körperlotion ein, die viel Feuchtigkeit spendet und regeneriert. Geeignet sind hierfür Öl-in-Wasser-Emulsionen, also Lotionen, die leicht sind und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Die Nassrasur ist sehr schonend, wenn ein Rasierschaum verwendet wird. Für die Pflege danach sind leichte Lotionen mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Provitamin B5 und Aloe vera zu empfehlen.

HAUTREPORT: Glatte Achseln gehören für die Mehrheit der Frauen zu einer gepflegten Erscheinung. Welche Methode ist hier am besten geeignet?

DR. KRAKOR: Für die Achselhaare ist die Nass- oder Trockenrasur am schnellsten und sehr schonend für die Haut. Da hier viele Schweißdrüsen sitzen, die sich entzünden können, kommen Epiliergeräte oder auch Enthaarungscremes nicht in Frage.

HAUTREPORT: Welche Deos werden von enthaarter, vor allem frisch enthaarter Haut gut vertragen?

DR. KRAKOR: Wenn direkt nach der Rasur ein Deo verwendet wird, sollte man auf reizende Inhalts-stoffe wie Alkohol und Konservierungsmittel verzichten. Deoroller werden im Allgemeinen gut vertragen und enthalten häufig zusätzlich hautpflegende Inhaltsstoffe.

HAUTREPORT: Gerade bei Enthaarung im Gesicht klagen viele über Irritationen bis hin zu Schwellungen im enthaarten Bereich. Wie kann man diese vermeiden?

DR. KRAKOR: Die Gesichtshaut reagiert natürlich besonders empfindlich auf alle Manipulationen, da hier viele Nervenbahnen und Schmerzrezeptoren vorhanden sind. Schmerzen und Schwellungen kann man schon durch Vorbeugung reduzieren, indem man zum Beispiel die zu enthaarende Stelle mit Eiswürfeln kühlt. Speziell bei der empfindlichen Region um die Augen ist es hilfreich, wenn danach Pflegeprodukte mit adstringierenden Wirkstoffen wie z. B. dem Grünen Tee in frei® HYDROLIPID BALANCE AugenCreme verwendet werden. Die Augencreme wird in kleinen Tupfen rund um das Auge aufgetragen und mit dem Ringfinger sanft von innen nach außen eingeklopft.

HAUTREPORT: Gesichtsbehaarung an Oberlippe und Kinn ist bei Frauen oft besonders störend. Eine häufige Enthaarungsmethode ist hier das Epilieren mit Wachs. Was muss dabei beachtet werden?

DR. KRAKOR: Wenn man sich für die Wachsmethode entschieden hat, ist die Vorbereitung ebenfalls besonders wichtig. Die Haut muss vorher gründlich gereinigt und geklärt werden. Das Gesichtswasser darf bis zu 10 Prozent Alkohol enthalten, das reizt nicht, reduziert aber das Hautfett, sodass die Wachsstreifen besser haften. Die Streifen werden auf die betroffene Stelle aufgelegt, angedrückt und gegen die Wuchsrichtung der Haare rasch abgezogen. Danach lassen sich Wachsreste am besten mit ölhaltigen Reinigungstüchern oder mit einem Hautöl entfernen. Eine beruhigende Gesichtsmaske lindert anschließend Rötungen und Reizungen, sodass man schnell wieder gesellschaftsfähig ist. Als Beruhigungsmaske eignen sich Produkte mit Panthenol und Bisabolol, da sie viel Feuchtigkeit spenden und Rötungen zum Verschwinden bringen.

HAUTREPORT: Enthaarungscremes sind ebenfalls eine beliebte Methode, um schmerzlos und kostengünstig eine glatte Haut zu bekommen. Was ist dabei zu beachten?

DR. KRAKOR: Enthaarungscremes wirken schnell und schmerzlos. Der Wirkstoff ist meist Thioglykolsäure, die Haare werden an ihrem Ansatz aufgelöst und können dann mit der Creme zusammen entfernt werden. Inzwischen werden Enthaarungscremes besser vertragen als früher, sie können aber immer noch den pH-Wert der Haut verändern. Deshalb sollten Cremereste mit einer seifenfreien Duschcreme stets gründlich entfernt werden. Im Gesicht sollte man Enthaarungscremes nicht anwenden.

HAUTREPORT: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Neue Fotostory: Sommerfeeling für sensible Haut

Sonne entzieht der Haut Feuchtigkeit, darum ist es jetzt höchste Zeit für frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme, sie spendet Feuchtigkeit und beruhigt mit Aloe vera.

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Reichhaltige Pflege verlängert die Urlaubsbräune. Die frei SENSITIVE BALANCE FeuchtigkeitsMaske verwöhnt besonders die empfindliche, sonnenstrapazierte Haut.

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Sonne und Meer lassen die Laune steigen, aber die Haut braucht jetzt besondere Pflege.

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Nach dem Sonnenbad verwöhnt eine Pflege, die Reizungen lindert und die Haut in die Balance bringt.

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Die Fotos stehen online bei Beautypress zum Download zur Verfügung oder können bei Apotheker Walter Bouhon GmbH, Walter-Bouhon-Str. 4, 90427 Nürnberg sowie bei h.ullrich@bouhon.de angefordert werden.

Die besten Pflegestrategien für die warme Jahreszeit

Tagsüber muss die Haut vor Austrocknung geschützt werden. Immer richtig ist eine Pflegecreme mit Urea, Vitamin E und Lichtschutzfaktor 15.Foto: Michael Goldenbaum

Tagsüber muss die Haut vor Austrocknung geschützt werden. Immer richtig ist eine Pflegecreme mit Urea, Vitamin E und Lichtschutzfaktor 15.
Foto: Michael Goldenbaum

HAUTREPORT: Herr Professor Paul, der Urlaub wird heiß ersehnt und von den meisten Menschen auch sehr genossen. Haut und Haar leiden jedoch unter dem, was uns so begehrenswert erscheint: Wärme und Sonne. Welche Gefahren drohen der Haut?
PROFESSOR PAUL: Intensive Sonnenbestrahlung, beispielsweise bei ausgedehnten Sonnenbädern am Strand oder auch bei langem Aufenthalt in sonnigen höheren Lagen wie beim Bergwandern, führt zur Austrocknung der Haut, fördert die Bildung von Falten, belastet das Immunsystem und kann im Extremfall zu Hautkrebs führen.

HAUTREPORT: Das hört sich erschreckend an – aber auf die Sonne verzichten will trotzdem niemand. Welche Pflegestrategien helfen der Haut, die Belastungen zu meistern?
PROFESSOR PAUL: Unabhängig von einem typgerechten Sonnenschutz muss darauf geachtet werden, dass der Haut genügend Zeit bleibt, sich von den Sonnenstrapazen zu erholen. Die Haut ist in den Erholungspausen in der Lage, die durch UVA- und UVB-Strahlen entstandenen Schäden zu reparieren. Zusätzlich ist es wichtig, die Haut tagsüber vor Austrocknung zu schützen und ihre Schutzmechanismen zu stärken. Wirkstoffe wie Urea oder Glycerin sind gute Feuchthalter und gerade in Kombination sehr zu empfehlen. Außerdem sind Wirkstoffe, die das Kollagen schützen, wie Phytosterole, empfehlenswert. Diese Pflanzenstoffe kommen beispielsweise in Raps oder Soja vor.

HAUTREPORT: Braun sein ist trotz Warnungen immer noch „in“. Viele Menschen glauben, dass man bei Verwendung von Lichtschutzcremes mit hohem Schutzfaktor nicht braun wird. Ist das richtig?
PROFESSOR PAUL: Nein. Trotz Sonnenschutz gelangen UVA- und UVB-Strahlen auf die Haut. Die Hautbräunung, die ja einen Schutzmechanismus der Haut darstellt, geht lediglich langsamer voran. Auch mit Sonnencreme sollte der Aufenthalt in der Sonne je nach Hauttyp höchstens eine halbe bis eine Stunde dauern. Um die Haut optimal vor Hautalterung zu schützen, darf die Schutzzeit nicht voll ausgenutzt werden. Bereits 60 % der UV-Dosis, die zu einem Sonnenbrand führt, löst in der Haut Schäden aus, die nicht mehr repariert werden können. UV-Strahlung schadet also bereits, bevor ein Sonnenbrand entsteht.

HAUTREPORT: Trotz Aufklärung gibt es immer mehr Fälle von lichtgeschädigter Haut. Kann Hautpflege hier helfen?
PROFESSOR PAUL: Nachdem in den letzten Jahren viele „Wunderwirkstoffe“ aufgetaucht und schnell wieder verschwunden sind, haben sich verschiedene Vitamine als wirksame Waffen gegen die Alterung der Haut erwiesen. Vitamin A in seinen verschiedenen Formen erhöht die Hautelastizität und  fördert die Regeneration des Bindegewebes, welches ja besonders durch UVA-Strahlen geschädigt wird. Die Vitamine der B-Gruppe, hier vor allem das Panthenol, fördern die Feuchtigkeitsspeicherung und wirken besonders bei akuten Sonnenschäden reizlindernd. Neuere Studien zeigen, dass Vitamin B3 eine sehr gute Antifaltenwirkung besitzt und Vitamin C und E sind starke Radikalfänger, schützen also die Intaktheit der Hautzellen. Zusätzlich wirkt Vitamin C ähnlich wie Vitamin A positiv auf die Kollagenbildung.

HAUTPORT: Muss man die Vitamine mit der Nahrung zu sich nehmen oder können die Vitamine auch wirken, wenn sie in einer Creme aufgetragen werden?
PROFESSOR PAUL: Für die Vitamine A, E, C und Panthenol ist gesichert, dass eine hautpflegende Wirkung auch dann stattfindet, wenn das Vitamin in einer Creme aufgetragen wird. Natürlich kann eine Vitamincreme keine gesunde Ernährung ersetzen, aber sinnvoll ergänzen.

Nach dem Sonnen bewahren die wirksamen Vitamine A und E, Panthenol und Feuchthaltefaktoren die Haut vor Schädigungen.Foto: Alix Minde/PhotoAlto Agency/Getty Images

Nach dem Sonnen bewahren die wirksamen Vitamine A und E, Panthenol und Feuchthaltefaktoren die Haut vor Schädigungen.
Foto: Alix Minde/PhotoAlto Agency/Getty Images

HAUTREPORT: Was empfehlen Sie zum Schutz vor frühzeitigen Altersfalten?
PROFESSOR PAUL: Schutz vor Altersfalten ist gleichzeitig auch Schutz vor Hautkrebs. Im Sommer sollten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktorverwendet werden, die nicht nur gegen UVB-, sondern auch gegen UVA-Strahlung schützen. Wenn Unsicherheit besteht, welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, wird man in der Apotheke kompetent beraten. Menschen mit Hauttyp I und vielen Muttermalen und Pigmentflecken sollten vor dem Urlaub im Süden eventuell auch den Hautarzt aufsuchen. Für alle Hauttypen gilt: Direkte Sonne nur kurz genießen, Menschen mit heller Haut sollten Sonnencremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 25 verwenden und nicht länger als eine Stunde in der Sonne bleiben. Am Strand ist oft kein schattiges Plätzchen vorhanden, ein transportabler Sonnenschirm ist daher ein sinnvolles Urlaubsutensil. Die Mittagssonne sollte für alle tabu sein, sie tut Haut und Kreislauf nicht gut. Bei längerem Aufenthalt im Freien, bei Gartenarbeit, Sport oder Spaziergängen sollte man unbedingt an die Sonnencreme denken. Ein Hut mit breiter Krempe oder ein Sonnenschild schützt das Gesicht ebenfalls vor zu viel Sonne. Generell ist Kleidung immer der beste Sonnenschutz. Und nicht zuletzt sollte man eine für die heiße Jahreszeit geeignete Gesichtspflege wählen, die viel Feuchtigkeit spendet und die Haut vor Alterung schützt. Gut ist, wenn sie Vitamin E enthält. Vitamin E macht die Haut widerstandsfähiger gegen Sonnenstrahlen – in der Tagespflege ist Lichtschutzfaktor 15 ratsam. Zusätzlich sollte beim Sonnen eine Sonnencreme mit je nach Hauttyp auch höherem Lichtschutzfaktor verwendet werden.

HAUTREPORT: Gibt es noch einen Tipp, den Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben möchten?
PROFESSOR PAUL: Man sollte auch einmal den Mut haben, etwas weniger gebräunt aus dem Urlaub zurückzukommen. „Knackige“ Urlaubsbräune kann nicht als oberstes Urlaubsziel angesehen werden, und Menschen mit heller Haut werden auch unter südlicher Sonne nicht braun, sondern haben nur den Schaden, die Folgen müssen sie dann später ausbaden.

HAUTREPORT: Herr Professor Paul, wir danken Ihnen für die Tipps und freuen uns auf den Sommer!

So bleibt empfindliche Haut auch im Sommer schön

HAUTREPORT: Herr Dr. Neufang, wie verändert sich die Hautbelastung im Sommer durch Wärme und Sonne?

DR. NEUFANG: Die Hitze trocknet die Haut sehr aus. Zusätzlich werden die UV-Strahlen der Sonne in der Haut zum Teil in Wärme umgewandelt, was die Haut noch mehr austrocknet. Auch Hautreizungen sind im Sommer häufig. Dazu gehört nicht nur der Sonnenbrand, sondern auch Reizungen durch Hitze und vermehrtes Schwitzen, weil Feuchthaltefaktoren und Mineralien verloren gehen. Schweiß, Staub und Überreste von Pflegeprodukten oder auch dekorativer Kosmetik können zudem auf der Oberhaut liegen bleiben und die Poren verschließen. Außerdem wird die wetterbedingte Austrocknung der Haut durch häufiges Duschen und Waschen verstärkt.

HAUTREPORT: Nach einer Umfrage des frei HautforschungsInstituts verwendet nur eine Minderheit der deutschen Frauen Tagespflege mit Lichtschutz. Ist die Empfehlung wirklich übertrieben?

DR: NEUFANG: Ob Lichtschutz in der Tagespflege sinnvoll ist, wird tatsächlich auch von Expertenunterschiedlich beurteilt. Denn einerseits sind bis zu 90 Prozent der Hautalterung durch UV-Strahlung bedingt, andererseits lösen Dosen unterhalb von 60 Prozent der Erythemschwelle, also der Dosis an UV-Strahlung, die zur Hautrötung führt, keine Schäden aus, weil eventuell bestehende Schäden durch die Reparaturmechanismen der Haut schnell ausgeglichen werden. Außerdem kann durch regelmäßige niedrig dosierte UV-Strahlung der Eigenschutz der Haut aufgebaut werden. Wir empfehlen deshalb im Sommer eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor 15. Dies ist vor allem bei empfindlicher Haut wichtig, da diese häufig einen geringen Eigenschutz besitzt. Mit Lichtschutzfaktor 15 werden mehr als 90 Prozent der UVB-Strahlen abgefangen. Der UVA-Schutz sollte auch bei Tagescremes mindestens ein Drittel des UVB-Schutzes ausmachen. Diese Regelung gilt bisher nur für Sonnenschutzmittel, ist aber auch in der Tagespflege zu empfehlen, da UVA- Strahlung die unerwünschten Effekte von UVB verstärkt, das kollagene Bindegewebe schädigt und außerdem für den Großteil der Sonnenallergien verantwortlich ist.

HAUTREPORT: Empfindliche Haut reagiert im Sommer häufig mit Reizungen und Rötungen. Welche Inhaltsstoffe sind besonders empfehlenswert?

DR. NEUFANG: Die sensible Gesichtshaut will jetzt eine Pflege, die beruhigt, nicht beschwert und sie mit der richtigen Menge Feuchtigkeit versorgt. Dafür sind leichte Cremes vom sogenannten Öl-in-Wasser-Typ genau richtig. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und Urea spenden viel Feuchtigkeit und Panthenol, das Provitamin B5, lindert Irritationen. Da die Abwehrkraft der Haut bei UV-Belastung sinkt, kann eine Kombination aus Pflanzenölen und Urea die Widerstandskraft und die hauteigenen Abwehrkräfte stärken. frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme enthält eine ausgewogene Kombination dieser Wirkstoffe und ist mit LSF 15 oder ohne Lichtschutzfaktor erhältlich.

HAUTREPORT: Was muss man in der KörperpfIege beachten?
Hautpflegetipps für den Sommer

Hautpflegetipps für den Sommer

DR.NEUFANG: Die Haut am Körper wird nicht nur beim Sonnenbaden strapaziert, auch häufiges  Duschen und Schwitzen setzt ihr sehr zu. Jeder, der sich häufig, vielleicht auch mehrmals am Tag, duscht, kennt das unangenehme Spannungsgefühl und die Reizungen, die durch das Duschen entstehen können. Das kommt dadurch, dass der häufige Kontakt mit Wasser die Hautbarriere schädigt. Der Barriere- schaden wird durch die Verwendung von Duschgels noch verstärkt. Meist enthalten stark parfümierte, erfrischende Duschgels wenige Pflegekomponenten, so dass hier der Austrocknungseffekt besonders intensiv sein kann. Dagegen helfen Duschgels mit hautneutralem pH-Wert und pflegenden Komponenten, die Hautbarriere zu erhalten und vor Austrocknung zu schützen. Pflanzenstoffe wie Öle oder Weizenproteine optimieren die Verträglichkeit und vermitteln ein glattes Hautgefühl. Und nicht zuletzt will die Haut nach der Dusche oder dem Sonnenbad eingecremt werden. Eine sommerleichte Körperlotion soll viel Feuchtigkeit spenden, gleichzeitig die Abwehrkräfte der Haut stärken, beruhigen und sofort einziehen. Dafür sorgen in frei SENSITIVE BALANCE KörperLotion die Inhaltsstoffe Panthenol und Aloe Vera, Urea und spezielle Pflanzenöle. Vitamin E kann als Hautschutz die Folgen strapaziöser Sonnenbäder reduzieren.

HAUTREPORT: Wir danken für das interessante Gespräch.

Überzeugt in der Anwendung: frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme

MOTIV_01A_041k_1329316453_largeEmpfindliche Haut neigt zu Trockenheit und reagiert auf äußere Einflüsse besonders sensibel. Eine Störung der Hautbarriere lässt zu, dass verschiedene Stoffe wie Bakterien, Pilze und Viren von außen leichter eindringen und zu Hautveränderungen führen können. Als Bestandteil der Hautbarriere und aktiver „Schutzschild“ gegen Infektionen sind antimikrobielle Peptide von großer Bedeutung. Diese werden teilweise ohne spezifische Stimulation als „Basisschutz“ und zu einem anderen Teil nach Stimulation z. B. durch Bakterien, Entzündungen oder Verletzungen gebildet. Auch verschiedene Inhaltsstoffe von Pflanzen oder kosmetische Inhaltsstoffe wie die Kombination aus Urea und pflanzlichen Ölen (in frei SENSITIVE BALNCE) können die Bildung antimikrobieller Peptide beeinflussen.

STUDIE ZUR WIRKSAMKEIT UND VERTRÄGLICHKEIT

In einer Anwendungsstudie wurden jetzt Wirksamkeit und Verträglichkeit von frei SENSITIVE BALANCE bei ambulanten Patienten einer dermatologischen Praxis geprüft. 30 Frauen im Alter von 24 bis 44 Jahren (Durchschnittsalter 31,9 Jahre) mit empfindlicher Haut wurden in die Studie aufgenommen und sollten die Creme über einen Zeitraum von vier Wochen zweimal täglich anwenden. Die Probandinnen wurden zu Beginn und am Ende des Behandlungszeitraums zur Kontrolle einbestellt. Alle Probandinnen beendeten die Anwendung wie vorgesehen, Abbrüche waren nicht zu verzeichnen.

VOR DER ANWENDUNG: IRRITIERTE BIS STARK IRRITIERTE HAUT BEI 77 % DER FRAUEN

Der Behandlungserfolg wurde von dem behandelnden Arzt anhand einer Skala von 0-3 beurteilt.
Bestehende Irritationen besserten sich bei den Verwenderinnen sichtbar. Zu Beginn der Anwendung waren bei 77 Prozent der Frauen Spannungsgefühl und Irritationen nachweisbar, der Anteil hatte sich nach vier Wochen um 62 Prozent reduziert. Nach vier Wochen war die Haut bei 93 Prozent der Verwenderinnen glatt und wies keine bzw. nur wenige Irritationen auf. Die Verträglichkeit war insgesamt sehr gut, Unverträglichkeiten oder neue Hautirritationen traten nicht auf.

NACH VIER WOCHEN: RÜCKGANG DER IRRITATIONEN UM 62 %. STARK IRRITIERTE HAUT NUR BEI 7 % DER FRAUEN, BEI 23 % NOCH LEICHTE IRRITATIONEN0018_HR_03_04_Grafik_S6_li_1329316543_large
CREMEEIGENSCHAFTEN WERDEN VON 94 PROZENT DER VERWENDERINNEN MIT GUT ODER SEHR GUT BEWERTET

Die Produkteigenschaften insgesamt wurden von 94 Prozent der Verwenderinnen mit gut bis sehr gut bewertet. Die besten Beurteilungen erhielten Verteilbarkeit und Einziehverhalten. Hier vergaben 100 Prozent der Testerinnen die Noten gut oder sehr gut. Den Geruch beurteilten 98 Prozent der Frauen positiv, das Hautgefühl gefiel ebenfalls und erreichte 90 Prozent positive Wertungen. Die Konsistenz der Creme erreichte 87 Prozent  Zustimmung.0018_HR_03_04_Grafik_S6_re_1329316594_large

(1) Institut für umweltmedizinische Forschung an der Universität Düsseldorf

So bleibt trockene Haut auch bei Minusgraden in der Balance

Damit die trockene Haut auch bei Minusgraden in der Balance bleibt, ist auf der Wahl der richtigen Pflege zu achten.Foto: Volker Debus

Damit die trockene Haut auch bei Minusgraden in der Balance bleibt, ist auf der Wahl der richtigen Pflege zu achten.
Foto: Volker Debus

HAUTREPORT: Warum ist die Haut im Winter trockener als im Sommer?
Dr. NEUFANG: Unsere Haut reagiert sehr flexibel auf veränderte Außenbedingungen. Hier spielt vor allem die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Bei niedriger Luftfeuchtigkeit, beispielsweise bei Minusgraden und in beheizten Innenräumen, gibt die Haut Feuchtigkeit nach außen ab. Außerdem produziert die Haut bei niedrigen Temperaturen weniger Fett und stellt die Fettproduktion sogar schon oberhalb der Null-Grad-Grenze ganz ein. Die hauteigenen Lipide sind aber besonders wichtig für die intakte Hautbarriere und damit für den Feuchtigkeitshaushalt und die Balance der Haut.

HAUTREPORT: Welche Konsequenzen hat das für die Haut?
Dr. NEUFANG: Die Haut trocknet aus, und mit der nachlassenden Lipidproduktion fehlen der Haut wichtige Bausteine, um die Hautbarriere intakt zu halten. Sie wird durchlässig, gerät aus der Balance, und es geht noch mehr Feuchtigkeit verloren. Das äußert sich sowohl in Spannungs- und Trockenheitsgefühl als auch in Hautirritationen. Aufgrund der geschwächten Hautbarriere ist auch die Gefahr des Eindringens von Krankheitserregern und allergieauslösenden Stoffen höher. Nicht zuletzt kann es jetzt bei Neigung zu Neurodermitis und Ekzemen zu einer Verschlechterung kommen.

Reichhaltige Cremes sollten vor allem auf kältegefährdete Stellen wie Nase, Jochbein und Ohrläppchen aufgetragen werden.Foto: Volker Debus

Reichhaltige Cremes sollten vor allem auf kältegefährdete Stellen wie Nase, Jochbein und Ohrläppchen aufgetragen werden.
Foto: Volker Debus

HAUTREPORT: Welche Pflege empfehlen Sie?
Dr. NEUFANG: Wichtig ist, dass die Hautbarriere regeneriert und die Balance aus Fett und Feuchtigkeit in der Haut wiederhergestellt wird. Bestimmte natürliche Öle wie Borretsch-, Nachtkerzen- und Jojobaöl ergänzen den Hydrolipidfilm der Haut und stabilisieren die Hautbarriere sofort. In Kombination mit Urea wird zusätzlich die Feuchtigkeitsversorgung verbessert und die hauteigene Lipidproduktion angeregt, sodass die Haut auch langfristig besser gegen das Austrocknen geschützt ist. Die Haut findet sozusagen wieder ihre individuelle Balance. Dieses Konzept wird beispielsweise in frei Hydrolipid Balance Feuchtigkeits- und IntensivCreme umgesetzt.

HAUTREPORT: Sind Feuchtigkeitscremes im Winter sinnvoll? Läuft man nicht Gefahr, dass die Haut einfriert?
Dr. NEUFANG: Es ist richtig, dass Cremes, die im Winter verwendet werden, reichhaltiger sein sollten als eine Creme für den Sommer. Leichte Gesichtsfluids und Gele sind im Winter sicher nur für Menschen mit extrem fettiger Haut geeignet. Normale Haut oder gar trockene Haut sollte beim Aufenthalt drinnen durch eine gehaltvolle Feuchtigkeitscreme geschützt werden, während man die Haut beim Spaziergang draußen vor allem bei Minusgraden durch eine reichhaltige Creme mit höherem Fettanteil schützen sollte. Nähr- oder Intensivcremes auf Wasser-in-Öl-Basis oder sogar ein Hautöl schützen die Haut bei Kälte zuverlässig. Öle enthalten keine Emulgatoren oder Konservierungsmittel und sind deshalb besonders gut verträglich.

Selbst die extrem trockene Haut ist durch das HautpflegeBad angenehm entspannt und fühlt sich anschließend weich und geschmeidig an.Foto: Michael Goldenbaum

Selbst die extrem trockene Haut ist durch das HautpflegeBad angenehm entspannt und fühlt sich anschließend weich und geschmeidig an.
Foto: Michael Goldenbaum

HAUTREPORT: Was müssen Menschen mit trockener Haut jetzt besonders beachten?
Dr. NEUFANG: Alles, was die Hautbarriere schädigt und der Haut Feuchtigkeit entzieht, muss vermieden werden, wie zum Beispiel die Haut mit heißem Wasser zu reinigen. Lieber lauwarmes Wasser nehmen, keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden und auf Peelings bei trockener Haut entweder ganz verzichten oder sie nur gezielt einsetzen. Auch auf Schaumbäder sollte verzichtet werden, besser sind Pflegebäder mit natürlichen Ölen. Hier muss man allerdings bedenken, dass diese keine reinigende, sondern ausschließlich pflegende Wirkung haben. Tabu sind außerdem intensive Sonnenbestrahlung und Solarium. Eine Ausnahme bildet der Einsatz von UV-Licht im Rahmen der Therapie von bestimmten Hauterkrankungen.

HAUTREPORT: Wir danken für das interessante Gespräch.