Überzeugt in der Anwendung: frei SENSITIVE BALANCE GesichtsCreme

MOTIV_01A_041k_1329316453_largeEmpfindliche Haut neigt zu Trockenheit und reagiert auf äußere Einflüsse besonders sensibel. Eine Störung der Hautbarriere lässt zu, dass verschiedene Stoffe wie Bakterien, Pilze und Viren von außen leichter eindringen und zu Hautveränderungen führen können. Als Bestandteil der Hautbarriere und aktiver „Schutzschild“ gegen Infektionen sind antimikrobielle Peptide von großer Bedeutung. Diese werden teilweise ohne spezifische Stimulation als „Basisschutz“ und zu einem anderen Teil nach Stimulation z. B. durch Bakterien, Entzündungen oder Verletzungen gebildet. Auch verschiedene Inhaltsstoffe von Pflanzen oder kosmetische Inhaltsstoffe wie die Kombination aus Urea und pflanzlichen Ölen (in frei SENSITIVE BALNCE) können die Bildung antimikrobieller Peptide beeinflussen.

STUDIE ZUR WIRKSAMKEIT UND VERTRÄGLICHKEIT

In einer Anwendungsstudie wurden jetzt Wirksamkeit und Verträglichkeit von frei SENSITIVE BALANCE bei ambulanten Patienten einer dermatologischen Praxis geprüft. 30 Frauen im Alter von 24 bis 44 Jahren (Durchschnittsalter 31,9 Jahre) mit empfindlicher Haut wurden in die Studie aufgenommen und sollten die Creme über einen Zeitraum von vier Wochen zweimal täglich anwenden. Die Probandinnen wurden zu Beginn und am Ende des Behandlungszeitraums zur Kontrolle einbestellt. Alle Probandinnen beendeten die Anwendung wie vorgesehen, Abbrüche waren nicht zu verzeichnen.

VOR DER ANWENDUNG: IRRITIERTE BIS STARK IRRITIERTE HAUT BEI 77 % DER FRAUEN

Der Behandlungserfolg wurde von dem behandelnden Arzt anhand einer Skala von 0-3 beurteilt.
Bestehende Irritationen besserten sich bei den Verwenderinnen sichtbar. Zu Beginn der Anwendung waren bei 77 Prozent der Frauen Spannungsgefühl und Irritationen nachweisbar, der Anteil hatte sich nach vier Wochen um 62 Prozent reduziert. Nach vier Wochen war die Haut bei 93 Prozent der Verwenderinnen glatt und wies keine bzw. nur wenige Irritationen auf. Die Verträglichkeit war insgesamt sehr gut, Unverträglichkeiten oder neue Hautirritationen traten nicht auf.

NACH VIER WOCHEN: RÜCKGANG DER IRRITATIONEN UM 62 %. STARK IRRITIERTE HAUT NUR BEI 7 % DER FRAUEN, BEI 23 % NOCH LEICHTE IRRITATIONEN0018_HR_03_04_Grafik_S6_li_1329316543_large
CREMEEIGENSCHAFTEN WERDEN VON 94 PROZENT DER VERWENDERINNEN MIT GUT ODER SEHR GUT BEWERTET

Die Produkteigenschaften insgesamt wurden von 94 Prozent der Verwenderinnen mit gut bis sehr gut bewertet. Die besten Beurteilungen erhielten Verteilbarkeit und Einziehverhalten. Hier vergaben 100 Prozent der Testerinnen die Noten gut oder sehr gut. Den Geruch beurteilten 98 Prozent der Frauen positiv, das Hautgefühl gefiel ebenfalls und erreichte 90 Prozent positive Wertungen. Die Konsistenz der Creme erreichte 87 Prozent  Zustimmung.0018_HR_03_04_Grafik_S6_re_1329316594_large

(1) Institut für umweltmedizinische Forschung an der Universität Düsseldorf

Peptide – Wirkspezialisten für einen sensiblen oder reifen Teint

Die Peptide sind weiße, pulvrige Substanzen und werden für die Verwendung in Kosmetika in Glyzerin/Wassergemischen gelöst. Foto: Yuriy Afonkin-Fotolia.com

Die Peptide sind weiße, pulvrige Substanzen und werden für die Verwendung in Kosmetika in Glyzerin/Wassergemischen gelöst.
Foto: Yuriy Afonkin-Fotolia.com

Während die Wirkung vor einigen Jahren noch umstritten war, ist inzwischen für viele verschiedene Peptide ein positiver Effekt nachgewiesen worden. Die Voraussetzung hierfür war, Möglichkeiten zu finden, um das Eindringen der Peptide in die Haut zu verbessern. In der Anti-Aging-Kosmetik werden beispielsweise Substanzen verwendet, die entweder als Botenstoffe wirken oder Muskeln entspannen. Die Wirkung ist jedoch meist nicht dauerhaft, sondern verschwindet, wenn das Produkt abgesetzt wird. Dies gilt vor allem für die Peptide mit muskelentspannender Wirkung, die gegen Mimikfältchen helfen sollen.

High-Tech-Peptide werden gentechnologisch hergestellt

Andere Peptide wie beispielsweise das Palmitoyl-Pentapeptid oder hormonartig wirkende Peptide wie Cytokine und Wachstumsfaktoren wie Fibroblast Growth Factor (FGF) werden zur Stimulation der Kollagensynthese in Cremes und Lotionen eingearbeitet. Solche High-Tech-Peptide werden im Gegensatz zu einfachen Peptiden, die aus Soja- oder Milchproteinen gewonnen werden, gentechnologisch hergestellt und in Transportmoleküle wie zum Beispiel Liposome verpackt.

Weitere Peptide werden zur Verwendung in Pflegeprodukten für die wachsende Zielgruppe von Menschen mit empfindlicher Haut angeboten. Empfindliche Haut geht mit einer erhöhten Reizbarkeit der Haut einher, die zu Irritationen bei verschiedenen Stimulationen von außen wie Kälte, Wind, Klimaanlagen etc. führt. Hierfür wurden spezielle Tetrapeptide (1) entwickelt, die die Reizbarkeit der Haut herabsetzen. Diese aus vier Aminosäuren bestehenden Peptide sollen spezifisch an die Rezeptoren von Nervenendigungen der Haut binden und so die Reizschwelle herabsetzen.

Klinische Studien beweisen die Wirksamkeit der Peptide

In klinischen Studien konnte eine verbesserte Toleranz im sogenannten Capsaicintest nachgewiesen werden. Capsaicin, der Wirkstoff aus der Chilischote, löst auf der Haut einen Hitzereiz und einen stechenden Schmerz aus. Nach viertägiger Anwendung eines Präparates, das drei Prozent dieses Peptids enthielt, wurde die Capsaicintoleranz signifikant erhöht. Auch die Hitzetoleranz wird durch eine zwei- prozentige Pflegepräparation mit dem Tetrapeptid signifikant verbessert. Bereits 60 Minuten nach dem Auftragen wurde von den Testpersonen eine deutlich höhere Temperatur auf der Haut schmerzfrei vertragen. (2)

(1) Z. B. Skinasensyl® (Bayer).
(2) Weiteres unter www.scf-online.com/german_d/skinasensyl46_d.html.

Peptide – Wirkspezialisten für einen sensiblen oder reifen Teint

Die Peptide sind weiße, pulvrige Substanzen und werden für die Verwendung in Kosmetika in Glyzerin/Wassergemischen gelöst.Foto: Yuriy Afonkin-Fotolia.com

Die Peptide sind weiße, pulvrige Substanzen und werden für die Verwendung in Kosmetika in Glyzerin/Wassergemischen gelöst.
Foto: Yuriy Afonkin-Fotolia.com

Während die Wirkung vor einigen Jahren noch umstritten war, ist inzwischen für viele verschiedene Peptide ein positiver Effekt nachgewiesen worden. Die Vor- aussetzung hierfür war, Möglichkeiten zu finden, um das Eindringen der Peptide in die Haut zu verbessern. In der Anti-Aging-Kosmetik werden beispielsweise Substanzen verwendet, die entweder als Botenstoffe wirken oder Muskeln entspannen. Die Wirkung ist jedoch meist nicht dauerhaft, sondern verschwindet, wenn das Produkt abgesetzt wird. Dies gilt vor allem für die Peptide mit muskelentspannender Wirkung, die gegen Mimikfältchen helfen sollen.

High-Tech-Peptide werden gentechnologisch hergestellt
Andere Peptide wie beispielsweise das Palmitoyl-Pentapeptid oder hormonartig wirkende Peptide wie Cytokine und Wachstumsfaktoren wie Fibroblast Growth Factor (FGF) werden zur Stimulation der Kollagensynthese in Cremes und Lotionen eingearbeitet. Solche High-Tech-Peptide werden im Gegensatz zu einfachen Peptiden, die aus Soja- oder Milchproteinen gewonnen werden, gentechnologisch hergestellt und in Transportmoleküle wie zum Beispiel Liposome verpackt.

Weitere Peptide werden zur Verwendung in Pflegeprodukten für die wachsende Zielgruppe von Menschen mit empfindlicher Haut angeboten. Empfindliche Haut geht mit einer erhöhten Reizbarkeit der Haut einher, die zu Irritationen bei verschiedenen Stimulationen von außen wie Kälte, Wind, Klimaanlagen etc. führt. Hierfür wurden spezielle Tetrapeptide (1) entwickelt, die die Reizbarkeit der Haut herabsetzen. Diese aus vier Aminosäuren bestehenden Peptide sollen spezifisch an die Rezeptoren von Nervenendigungen der Haut binden und so die Reizschwelle herabsetzen.

Klinische Studien beweisen die Wirksamkeit der Peptide
In klinischen Studien konnte eine verbesserte Toleranz im sogenannten Capsaicintest nachgewiesen werden. Capsaicin, der Wirkstoff aus der Chilischote, löst auf der Haut einen Hitzereiz und einen stechenden Schmerz aus. Nach viertägiger Anwendung eines Präparates, das drei Prozent dieses Peptids enthielt, wurde die Capsaicintoleranz signifikant erhöht. Auch die Hitzetoleranz wird durch eine zwei- prozentige Pflegepräparation mit dem Tetrapeptid signifikant verbessert. Bereits 60 Minuten nach dem Auftragen wurde von den Testpersonen eine deutlich höhere Temperatur auf der Haut schmerzfrei vertragen. (2)

(1) Z. B. Skinasensyl® (Bayer).
(2) Weiteres unter www.scf-online.com/german_d/skinasensyl46_d.html.

Die natürliche Abwehr der Haut – wie antimikrobielle Peptide die Haut schützen

Typisch bei der hautkrankheit Rosazea sind Rötungen, Pickel und Schwellungen im Gesicht.

Das Wissen über diese spezielle Abwehr wurde erst in den letzten Jahren umfangreicher. Die ersten Überlegungen zur bakterienabtötenden Aktivität im Nasensekret stammen jedoch bereits aus dem Jahr 1922, als Alexander Fleming das Lysozym im Nasensekret entdeckte.

Wie die Abwehr der Haut funktioniert
Pflanzen, Tiere und Menschen produzieren körpereigene antimikrobielle Peptide. Diese antimikrobiellen Peptide, wie das Defensin und das Cathelicidin, sind als natürliche Abwehr gemeinsam mit der intakten Hautbarriere und dem Säureschutzmantel der Haut für deren Schutz gegen Infektionen verantwortlich.
Defensine beispielsweise können grampositive und -negative Bakterien, Pilze, umhüllte Viren und Protozoen abtöten. Sie zählen zum angeborenen („unspezifischen“) Immunsystem und werden in Epithelzellen verschiedener Organe und speziellen Abwehrzellen, den Granulozyten gebildet. Neben der Funktion in der Infektabwehr sind die antimikrobiellen Peptide als „Alarmine“ zusätzlich ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems der Haut, deren Bedeutung für entzündliche Hauterkrankungen und deren Therapie Gegenstand intensiver dermatologischer Forschung ist.(1)

Bei einer Neurodermitis mit juckenden Ekzemen vermutet man eine verminderte Produktion des antimikrobiellen Peptids Cathelicidin.

Störung der Hautbarriere bei Rosacea, Psoriasis und Neurodermitis
So kommt es bei vielen entzündlichen Hauterkrankungen, bei denen die Hautbarriere gestört ist, wie beispielsweise beim atopischen Ekzem, bei der Rosazea oder der Psoriasis, zu einer veränderten Expression des antimikrobiellen Peptids Cathelicidin. Bei der Rosazea liegt eine fehlerhafte Spaltung des Proteins vor, während bei der Neurodermitis eine verminderte Produktion diskutiert wird und bei Psoriasis das Cathelicidin erhöht ist. Aus Schuppenextrakten von Patienten mit Psoriasis konnte auch das erste humane induzierbare antimikrobielle Peptid, das hBD2 (2) und später hBD3, isoliert werden. Dies könnte die Beobachtung erklären, dass Patienten mit Schuppenflechte nur äußerst selten an Hautinfektionen leiden.
Die antimikrobiellen Peptide werden teilweise ohne spezifische Stimulation als „Basisschutz“ und zu einem anderen Teil nach Stimulation gebildet, zum Beispiel durch Bakterien, Entzündungen oder Verletzungen. Auch verschiedene Inhaltsstoffe von Pflanzen oder kosmetische Inhaltsstoffe könnten die Bildung antimikrobieller Peptide beeinflussen und so neue Anwendungsbereiche erschließen.

(1)Dombrowski Y et al.: Alarmine und ihre Bedeutung für entzündliche Hauterkrankungen. Akt Dermatol 2010; 36: 467–470.
(2)Schröder J.M.: Antimikrobielle Peptide. Pharmazeutische Zeitung, 16/2010. http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33508.