Happy Aging: Zeitlos schöne Haut für die besten Jahre

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei  frei® Apothekenkosmetik in Nürnberg.

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei
frei® Apothekenkosmetik in Nürnberg.

Dr. Martina Till von frei® Apothekenkosmetik im Gespräch mit dem HAUTREPORT:

HAUTREPORT: Was kann die Anti-Aging-Medizin für die Haut tun?

DR. TILL: Wirksame Hautpflege ist für Menschen in der Lebensmitte wichtige Vorbeugung. Denn sie kann mit speziellen Wirkstoffkombinationen die Hautfunktionen, die mit der Zeit nachlassen, sinnvoll unterstützen. Einige Stoffe sorgen dafür, dass die Hautbarriere, die die Haut vor dem Austrocknen schützt, intakt bleibt. Andere unterstützen die natürliche Hautregeneration, die Kollagenneubildung oder die Bildung hauteigener Lipide. So sieht die Haut nicht nur länger schön aus, sondern ist auch gegen Ekzeme und altersbedingte Veränderungen geschützt. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern senkt auch die Folgekosten durch z.B. Arztbesuche oder teure Kosmetikbehandlungen.

HAUTREPORT: Was sollten Menschen über fünfzig bei der Hautpflege besonders beachten?

DR. TILL: Wichtig ist, die Haut geschmeidig zu erhalten. Das erreicht man, indem man der Haut Pflegestoffe zuführt, die ihr jetzt fehlen. Dazu gehören Ceramide für die intakte Hornschicht und Feuchthaltefaktoren wie Urea und Hyaluronsäuren. Vitamine und spezielle Wirkstoffe, wie beispielsweise Peptide oder Phytosterole, sorgen dafür, dass auch ältere Haut genügend Kollagen bildet bzw. weniger Kollagen verliert.

HAUTREPORT: Wie wirken diese Inhaltsstoffe?

DR. TILL: Hormonbedingt sinkt der Hyaluronsäuregehalt der Epidermis bei Frauen ab Mitte vierzig stark ab. In frei® ANTI AGE HYALURON LIFT sind verschiedene Hyaluronsäurefragmente enthalten, die diesen Verlust ausgleichen können. Sie spenden Feuchtigkeit und mildern Fältchen bis in die tiefen Schichten der Epidermis. Der ebenfalls hormonbedingte Kollagenverlust wird durch lichtbedingte Schäden noch verstärkt. Hier helfen Peptide, die als Signalmoleküle wirken und die Hautzellen anregen, neues Kollagen zu bilden. Vitamin A regt zusätzlich die Hautregeneration an und Phytosterole halten den Kollagenabbau auf. In Untersuchungen an der Universität Düsseldorf konnte gezeigt werden, dass Enzyme, die unter UVA-Einfluss entstehen und für die Lichtalterung der Haut verantwortlich gemacht werden, durch die Kombination aus Phytosterolen mit Vitamin A und E stark reduziert werden.

Das frei® ANTI AGE HYALURON LIFT SerumKonzentrat ist die beste Wahl für eine Intensivkur  gegen Fältchen.

Das frei® ANTI AGE HYALURON LIFT SerumKonzentrat ist die beste Wahl für eine Intensivkur gegen Fältchen.

HAUTREPORT: Das Angebot an Cremes, Konzentraten und Seren, die eine Anti-Aging-Wirkung versprechen, ist sehr groß. Was ist sinnvoll?

DR. TILL: Während in jungen Jahren oft eine einfache Gesichtscreme ausreicht, braucht reifere Haut Pflegeprodukte, die den individuellen Bedürfnissen der Haut angepasst sind. Eine Anti-Age-Tagespflege sollte die Haut schützen und Feuchtigkeit spenden. Die moderne Nachtcreme dazu sollte Wirkstoffe enthalten, welche die Hautregeneration und Reparaturvorgänge unterstützen, denn diese laufen vor allem nachts ab. Spezialprodukte wie Seren oder Konzentrate sind hochkonzentrierte Wirkstoffcocktails, die ergänzend zur Basispflege angewendet werden. Anders als viele andere Hersteller verwendet frei® Apothekenkosmetik auch in diesen Produkten keine Silikone. Silikonöle bleiben auf der Haut liegen und verflüchtigen sich nach dem Auftragen. Das täuscht eine Wirkung vor, die durch den Stoff selbst nicht zu erzielen ist.

HAUTREPORT: Sind Anti-Aging-Produkte auch in der Körperpflege sinnvoll?

DR. TILL: Die Haut am Körper altert anders als im Gesicht. Es gibt weniger Falten, aber die Haut wird sehr dünn, verletzlich und trocken. Generell sollte man deshalb schon bei der Reinigung darauf achten, dass die Haut nicht noch mehr austrocknet und z.B. heiße Bäder gegen eine lauwarme Dusche tauschen. Für die Reinigung sollte keinesfalls Seife verwendet werden, stattdessen sind rückfettende Wasch- und Duschcremes besser geeignet. Als Pflegeprodukt für den Körper empfehle ich für reife Haut sehr gerne das frei® HYDROLIPID BALANCE PflegeÖl. Das Öl hat mit seiner hohen Konzentration an Vitamin A einen wichtigen Anti-Aging-Wirkstoff und unterstützt die Hautregeneration nachweislich. Ein schöner Nebeneffekt bei Ölen ist, dass sie sparsam in der Anwendung sind und keine Emulgatoren und Konservierungsmittel enthalten.

HAUTREPORT: Vielen Dank für die interessanten Informationen.

Verwöhnende Pflege schützt und reduziert Hautprobleme im Winter

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei frei Apothekenkosmetik

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei frei ® Apothekenkosmetik

HAUTREPORT: Was macht den Winter für die Haut so gefährlich? DR. TILL: Die größte Gefahr ist sicherlich, dass die Hautbarriere durch die Kälte brüchig werden kann, weil die hauteigene Fettproduktion schon bei einer Temperatur von acht Grad plus stark abnimmt. Es fehlen dann die Lipide, die die Hautbarriere sozusagen abdichten. Gleichzeitig ist die Luftfeuchtigkeit im Winter sehr viel niedriger als im Sommer und erreicht bei null Grad nur 20 Prozent des Sommerwertes. Dadurch gibt die Haut nach außen Feuchtigkeit ab, was durch die instabile Hautbarriere natürlich leicht möglich ist. HAUTREPORT: Wie reagiert die Haut? DR. TILL: Wenn Feuchtigkeit fehlt, kommt es zunächst zu Spannungsgefühl. Schüppchenbildung ist die zweite Stufe und im schlimmsten Fall können sogar Einrisse oder Ekzeme auftreten. Auch allergische Reaktionen, Irritationen und Rötungen können folgen, da Reizstoffe und Allergene durch die gestörte Hautbarriere von außen leichter in die Haut eintreten können. Deshalb kommt es im Winter auch häufig zur Verschlechterung bestehender Neurodermitis und Ekzemerkrankungen. HAUTREPORT: Welche Cremes sind im Winter zu empfehlen? Man hört ja öfter, dass man die Nachtcreme als Tagespflege anwenden soll. Ist das richtig? DR. TILL: Die Empfehlung gibt es schon lange und sie ist nicht ganz falsch, entspricht aber nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen. Man weiß heute, dass Nachtcremes andere Wirkstoffe enthalten solltenals Tagescremes, um die Hautregeneration über Nacht zu unterstützen. In Tagescremes sind dagegen Wirkstoffe wichtig, die die Schutzmechanismen der Haut stärken. Richtig ist, dass eine Tagespflege im Winter reichhaltiger sein sollte, damit die Haut durch den höheren Fettanteil geschützt wird. An sonnigen Tagen darf außerdem auf einen ausgewogenen UVA- und UVB-Schutz nicht verzichtet werden, während an trüben Tagen mit viel Wind eine reichhaltige Nähr- oder Intensivcreme auf Wasser-in-Öl-Basis die Haut vor Feuchtigkeitsverlust und auch vor Kälte schützt. Bei extremer Kälte kann auch gut ein Öl verwendet werden, denn auch das körpereigene Hautfett ist schließlich ein Öl. HAUTREPORT: Welche Stellen im Gesicht brauchen besonderen Schutz? DR. TILL: Die Gesichtshaut ist der Witterung weitgehend ungeschützt ausgesetzt und besonders dünn, deshalb trocknet sie auch schneller aus. Kältegefährdet sind Kinn, Nase und Ohrläppchen, hier sollte man etwas mehr Creme auftragen. Die Lippen sind noch intensiver zu pflegen, da ihnen die Hornhaut fehlt, sie deshalb schutzlos sind und schnell austrocknen. Leider versuchen viele, das trockene Gefühl zu mindern, indem sie permanent die Lippen ablecken, dadurch wird die Austrocknung jedoch schlimmer und es kann sogar zu Einrissen und Schüppchen kommen. Am besten trägt man regelmäßig einen farblosen Lippenpflegestift oder -balsam auf, der gut auf den Lippen haftet und vor Kälte und Feuchtigkeitsverlust schützt. Vaseline oder andere mineralölhaltige Pflegeprodukte sollte man meiden, weil man die Lippen ja doch unbewusst ableckt. HAUTREPORT: Was sollte man bei der Gesichtsreinigung beachten? DR. TILL: Hat im Sommer für die Reinigung eine milde Waschlotion genügt, sollten es im Winter besser eine Reinigungsmilch und ein Gesichtswasser sein. Dies gilt für alle Hauttypen, da selbst unkomplizierte Haut im Winter empfindlich werden kann. Die Reinigungsmilch sollte Feuchthaltefaktoren wie zum Beispiel Aloe vera oder Glyzerin enthalten. Der Feuchthalteeffekt von Glyzerin in Emulsionen wurde in vielen Untersuchungen, z. B. der Universität Karlsruhe, bestätigt. HAUTREPORT: Spannungsgefühle sind gerade bei Frauen im Winter sehr häufig, wie eine aktuelle Umfrage des frei HautforschungsInstituts jetzt ergab. Was empfehlen Sie, um diese zu vermeiden? DR. TILL: Egal, ob nach einem Tag im beheizten Büro, einem Winterspaziergang oder einer Shoppingtour, bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknet die Haut aus. Das erste Zeichen für den Feuchtigkeitsmangel sind Spannungsgefühle. Eine Feuchtigkeitsmaske mit langkettiger Hyaluronsäure ist beispielsweise eine tolle Soforthilfe, denn die großen Hyaluronsäuremoleküle binden viel Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten und nehmen sofort jedes Spannungsgefühl von der Haut. Dabei sind Masken im Portionsbeutel wie frei® HYDROLIPID BALANCE FeuchtigkeitsMaske besonders praktisch und verträglich, da sie meist ohne Konservierungsmittel auskommen. Die Maske messerrückendick auf die gereinigte Haut auftragen und zehn Minuten einwirken lassen. Die Überschüsse danach mit einem Kosmetiktuch entfernen und die Reste leicht einmassieren. HAUTREPORT: Vielen Dank für die interessanten Tipps.

Pickel und unreine Haut – wirksame Pflege ohne Reizung

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei  frei® Apothekenkosmetik in Nürnberg

Dr. med. Martina Till, Leiterin Medizin bei
frei® Apothekenkosmetik in Nürnberg

HAUTREPORT: Fast jeder hatte schon den einen oder anderen Pickel. Wie kommt es dazu?

DR.TILL: Ein Pickel entsteht, wenn die Haut zu viel Talg produziert, dieser aber durch eine Verhornungsstörung in den Talgdrüsenkanälchen nicht abfließen kann. So entstehen zunächst Mitesser. Staut sich der Talg, kann dieser in das umgebende Gewebe spreiten, es kommt zur Entzündung und zum Pickel. Bei einer Infektion mit Bakterien, die bei jedem Menschen auf der Hautoberfläche vorhanden sind, kommt es dann zum typischen Bild eines Pickels mit einem kleinen Eiterherd auf der Spitze. Insgesamt sind es also vier Faktoren, die zum Pickel führen: Talgdrüsenüberfunktion, Verhornungsstörung, Infektion und Entzündung.

HAUTREPORT: Oft hört man, dass Pickel entstehen, wenn man sich zu wenig wäscht. Ist da etwas dran?

DR.TILL: Das ist Unsinn, unreine Haut hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Aber von allen kosmetischen Maßnahmen ist die spezielle Reinigung besonders wichtig. Denn durch waschaktive Substanzen, die sogenannten Tenside, wird das Zuviel an Hautfett reduziert. Hier ist der entfettende Effekt, den wir bei trockener Haut vermeiden wollen, also erwünscht.

HAUTREPORT: Pickel sind die am häufigsten genannte Attraktivitätskiller bei Jugendlichen, aber auch erwachsene Frauen fühlen sich durch unreine Haut sehr gestört. Was kann man gegen Pickel tun?

DR.TILL: Auf keinen Fall dürfen Pickel selbst ausgedrückt werden. Denn dadurch kommt es zur Verteilung der Entzündungszellen und Aknebakterien im Gewebe, der Pickel wird schlimmer und heilt vielleicht sogar narbig ab. Hautpflegeprodukte gegen unreine Haut wirken effektiv gegen die Ursachen, das heißt, zunächst sollte der Fettgehalt der Haut reduziert werden. Damit entzieht man den Pickeln die Grundlage. Der Vorteil von Kombinationen mehrerer Wirkstoffe ist, dass sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken, aber die Nebeneffekte wie Reizung und Austrocknung der Haut verringert werden. frei® CLEAR BALANCE wirkt mit vier Inhaltsstoffen gegen die vier Ursachen der unreinen Haut. Bei starker Akne mit Pickeln, die tief in die Haut reichen, genügt eine Pflege allein nicht mehr. Um Narben zu verhindern, sind Medikamente wie Vitamin–A–Säure oder auch Antibiotika notwendig, die ärztlich verordnet werden.

Reinigung mit frei® CLEAR BALANCE reduziert den Hautfettgehalt, ohne die Haut auszutrocknen und zu reizen.

Reinigung mit frei® CLEAR BALANCE reduziert den Hautfettgehalt, ohne die Haut auszutrocknen und zu reizen.

HAUTREPORT: Muss man mit Nebenwirkungen rechnen?

DR. TILL: Je nach angewandter Methode können auch Nebenwirkungen auftreten, bei Kosmetika sind diese unangenehm, aber harmlos. Reizungen und Rötungen können bei Wirkstoffen auftreten, die sehr stark austrocknen und die Hautbarriere schädigen. In frei® CLEAR BALANCE sind die vier Inhaltsstoffe so kombiniert, dass sie sehr gut wirken, aber nicht reizen. Es kann beim Auftragen zu einem leichten Prickeln auf der Haut kommen, das ist ein Zeichen der Wirkung. In der Studie, die wir mit unserer Produktlinie durchgeführt haben, kam es in keinem Fall zu einer Rötung oder Reizung, auch die Entwicklung von allergischen Reaktionen auf die Wirkstoffkombination konnte durch einen speziellen Test am Ende der Studie ausgeschlossen werden.

HAUTREPORT: Was empfehlen Sie, wenn man bereits hautärztlich gegen Akne behandelt wird?

DR. TILL: Im Regelfall wirken Aknepräparate, die ärztlich verordnet werden, bereits sehr intensiv und trocknen die Haut oft stark aus. Deshalb sollten Patienten, die beispielsweise mit Vitamin-A-Säure-Präparaten behandelt werden, eine Pflege verwenden, die die Haut beruhigt und die Hautbarriere wiederherstellt, wie beispielsweise frei® SENSITIVE BALANCE Leichte GesichtsCreme. Diese Creme unterstützt die Abwehrkraft der strapazierten Haut und regeneriert. Und sie wird sehr gut vertragen, da sie keine Konservierungsmittel oder allergenen Duftstoffe enthält.

HAUTREPORT: Welche Rolle spielen Fast Food, Chips und Schokolade? Früher hieß es immer, man solle nicht so viel Schokolade essen, um Pickel zu vermeiden.

DR.TILL: Es gibt inzwischen viele Untersuchungen, die zeigen, dass beispielsweise Milchprodukte und zuckerhaltige Lebensmittel Akne fördern. Süßigkeiten oder aber auch ein Frühstück aus Milch und Cerealien ist bei Akne also nicht zu empfehlen, denn Fertigprodukte enthalten oft viel Zucker, der zusammen mit der Milch die Pickel sprießen lässt.

HAUTREPORT: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

Neue Fotostory: Verwöhnende Pflege für sportlich Aktive

Laufen strapaziert die Haut an den Füßen, mit jedem  Kilometer verdickt sich die Hornhaut. frei® UREA 2 in 1 FußCreme reduziert Druckstellen und Einrisse und macht die Haut weich und geschmeidig.

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Schwimmen ist nicht umsonst ein Trendsport — es  regt die Fettverbrennung an, ist gut für Herz und Kreislauf, aktiviert die Muskelpumpe und fördert die  gesamte Muskulatur.

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Wer empfindliche Haut hat, verzichtet mit dem frei® SENSITIVE BALANCE DeoRoller auf die Reizstoffe Alkohol und Konservierungsmittel.

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Durch häufiges Duschen trocknet Sportlerhaut leicht aus.  frei® UREA 2 in 1 Intensiv KörperLotion 10% regeneriert die Haut und verhindert Schüppchenbildung und Juckreiz.

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frei® UREA 2 in 1 Intensiv KörperLotion 10% regeneriert die Haut und verhindert Schüppchenbildung und Juckreiz.

Hautpflege aus der Apotheke – Was macht sie so besonders?

Nach zu viel Sonne werden durch richtige Pflege, z.B. frei SENSITIVE BALANCE, Irritationen gelindert. Panthenol beruhigt und nimmt sofort das Spannungsgefühl.

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HAUTREPORT: Warum wird in der Apotheke besonders kompetent beraten?

ANDREAS BOUHON: In der Apotheke haben wir speziell geschulte Fachkräfte, oft mit zwei Ausbildungen. Die PTAs mit Zusatzausbildung in der Kosmetik können rundum kompetent beraten, das gilt für die Kosmetikkundin mit empfindlicher Haut ebenso wie für Patienten, die vom Dermatologen kommen.

HAUTREPORT: Das Angebot an sogenannter Wirkstoff-Kosmetik ist auch außerhalb von Apotheken unübersehbar. Gibt es Ihrer Meinung nach Produkte, die auf jeden Fall in die Apotheke gehören?

ANDREAS BOUHON: Obwohl die Gesetzeslage eindeutig ist und verlangt, dass die Wirkung von Kosmetika auf die Epidermis, also die Oberhaut, beschränkt bleibt, sind bei Pflegeprodukten durchaus Unterschiede in der Intensität der Wirkung vorhanden. Cremes mit medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen wie Salicylsäure oder höheren Konzentrationen an Vitamin A oder Niacinamid beispielsweise können auch zu unerwünschten Wirkungen führen und sollten deshalb nur nach einer entsprechenden Beratung angewandt werden. Kompetente pharmazeutische Beratung ist bei Dermokosmetik oder bei Pflegeprodukten, die für spezielle Hautprobleme angeboten werden, unerlässlich.

HAUTREPORT: Die Beratung holt sich der Verbraucher heute nicht immer vor Ort. Es gibt viele Testmagazine, die auch Hautcremes testen und dann entsprechende Empfehlungen geben. Zum Teil werden teure, auch apothekenexklusive Produkte schlechter bewertet als Billigcremes aus dem Supermarkt. Wie reagieren Sie als Apotheker auf solche Tests?

ANDREAS BOUHON: Die Bewertung der Produkte erfolgt leider nicht immer nach wissenschaftlichen Kriterien, oft fließen in die Bewertung „ideologische“ Vorstellungen mit ein. So kann zum Beispiel eine Verpackung, die den Testern nicht sinnvoll erscheint, zu einer Abwertung des gesamten Produktes um ein bis zwei Stufen führen. Dies hat mit einer objektiven Beurteilung der Wirksamkeit nichts mehr zu tun. Durch entsprechende Beratung können solche Tests vom Apotheker ins rechte Licht gerückt werden, aber natürlich sind auch in der Apotheke Produkte mit positiven Testurteilen willkommen.

HAUTREPORT: Welche auch akut aufgetretenen Hautprobleme kann man mit Hilfe des Apothekers allein lösen und wann ist der Gang zum Hautarzt ratsam?

ANDREAS BOUHON: Natürlich ist es schwierig, allgemein gültige Empfehlungen zu geben. Bei leichteren Hautproblemen, wie mäßigem Sonnenbrand, Hautirritationen verschiedener Ursache, unterschiedlichen Hautzuständen wie fettiger Haut, trockener Haut, empfindlicher Haut oder auch Altershaut, ist zunächst der Weg in die Apotheke richtig. Schwerere Hautverletzungen wie Verätzungen, Verbrennungen über Grad 1, wie zum Beispiel ein Sonnenbrand, der Blasen aufweist oder unter dem Fieber entsteht, oder auch ausgeprägte Formen von Akne, Lichtschäden, unklaren Hautveränderungen oder Allergien gehören in die Hände eines Hautarztes. Außerdem müssen natürlich alle Hautzustände, die sich auf die Empfehlungen des Apothekers nicht bessern, beim Dermatologen abgeklärt werden.

HAUTREPORT: Vielen Dank für das interessante Gespräch.

(1) Repräsentative Umfrage an 1000 Männern und Frauen, 14+2
(2) Umfrage HAUTREPORT Sep/Oct 2012, repräsentative Umfrage an 561 Käuferinnen von Apothekenkosmetik

Beratung für Apothekenkosmetik ist wichtiger als ein Prüfsiegel

Die Beratung in der Apotheke ist sehr hilfreich, wenn es um die richtige Pflege bei Hautproblemen geht. Foto: © contrastwerkstatt/Fotolia.com

Die Beratung in der Apotheke ist sehr hilfreich, wenn es um die richtige Pflege bei Hautproblemen geht. Foto: © contrastwerkstatt/Fotolia.com

Gerade in der Apotheke stehen zusätzlich fachliche Beratung und Produktempfehlung durch geschultes Personal zur Verfügung, um die individuell wirksamste Pflege zu finden. Das wird von den Apothekenkundinnen gern genutzt und die Empfehlung durch die PTAs genießt bei den Frauen sehr großes Vertrauen. Der HAUTREPORT hat jetzt in einer repräsentativen, bundesweiten Umfrage 561 Frauen ab 14 Jahren befragt, was beim Kauf von Apothekenkosmetik wirklich zählt, Beratung, Prüfsiegel oder Werbeversprechen.

Die meisten Frauen, nämlich 29,9 Prozent, vertrauen der Beratung durch die PTA/Apothekerin und 17,1 Prozent glauben der Empfehlung von Freunden und Bekannten. Erst an dritter Stelle steht die fachliche Empfehlung durch den Dermatologen mit 13,4 Prozent. Die bekannte Marke hat das Vertrauen von 10, 7 Prozent der Frauen, während alle abgefragten Prüfsiegel die 10 Prozent Marke verfehlen. Am vertrauenswürdigsten ist das Siegel der Stiftung Warentest mit 9,6 Prozent Zustimmung, gefolgt von Ökotest, das 7,5 Prozent der Frauen überzeugt. Andere Siegel und Qualitätsbeweise sind wenig überzeugend und erreichen weniger als 5 Prozent Zustimmung.

Grafik: © JiSIGN - Fotolia.com, bitte nur im Zusammenhang mit frei Apothekenkosmetik verwenden.

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